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Die beiden angeklagten Frauen im Amtsgerichts Ahrensburg: Ihnen wird vorgeworfen, in ihrem Haus 111 Katzen unsachgemäß gehalten zu haben. Markus Scholz
Die im August 2019 geretteten Katzen waren auf neun verschiedene Tierheime verteilt worden. Sie seien inzwischen an neue Halte
Die im August 2019 geretteten Katzen waren auf neun verschiedene Tierheime verteilt worden. Sie seien inzwischen an neue Halter vermittelt worden. Markus Scholz
Tierschutz

Zwei Frauen sollen 111 Katzen gehalten haben – Prozess eingestellt

Die Staatsanwaltschaft warf den Frauen vor, 111 Katzen unnötiges Leid und Schmerzen zugefügt zu haben. Der Prozess ist eingestellt worden – ganz ohne Strafe kamen die Angeklagten nicht davon.
dpa
Ahrensburg

Der Prozess am Amtsgericht Ahrensburg gegen zwei Frauen um das massenhafte Halten von Katzen ist am Donnerstag eingestellt worden. Das Gericht gab ihnen auf, 300 Euro an den Tierschutzverein Ahrensburg zu zahlen. Der 78 Jahre alten Mutter und ihrer 55-jährigen Tochter war vorgeworfen worden, in ihrem Haus in Großhansdorf bei Hamburg mehr als 100 Katzen unter schlechten Bedingungen gehalten zu haben.

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Vor allem die 55-Jährige zeigte sich anfangs wenig einsichtig. Obwohl dem Gericht Fotos vorlagen, die deutlich die Zustände in dem völlig verwahrlosten Haus zeigten, blieb sie lange dabei, dass sie nur 43 Katzen gehalten und liebevoll gepflegt habe. Den Behörden warf sie vor, sie gezielt fertiggemacht zu haben. Erst nachdem Richter und Rechtsanwalt der Mutter ins Gewissen geredet hatten, stimmte sie der Einstellung des Verfahrens zu.

Unnötiges Leid und Schmerz

Die Staatsanwaltschaft hatte Mutter und Tochter einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen. Die Katzen seien schlecht versorgt und nicht tierärztlich behandelt worden, hieß es in der Anklage. Dadurch seien den Tieren unnötige Leiden und Schmerzen zugefügt worden.

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Die im August 2019 geretteten Katzen waren auf neun verschiedene Tierheime verteilt worden. Sie seien inzwischen an neue Halter vermittelt worden, sagte eine Tierheimmitarbeiterin am Rande der Verhandlung.

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