Berufsleben

:

Darum tut Multitasking nicht gut

Multitasking soll nicht effektiver sein, sondern kostet eher Zeit.
Multitasking soll nicht effektiver sein, sondern kostet eher Zeit.
© alphaspirit - Fotolia.com

Gleichzeitig mehrere Aufgaben auf der Arbeit erledigen, erhöht die Effektivität – oder doch nicht? Es scheint ein Trugschluss zu sein.

Um im Job entspannter durch den Tag zu kommen, hilft es, Aufgaben gebündelt abzuarbeiten. Darauf weist das Projekt Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt (psyGA) hin. Multitasking mache nämlich nicht effektiver, sondern koste eher Zeit.

Denn: Wer ständig zwischen Aufgaben hin- und herwechselt, muss sich immer wieder neu eindenken. Zur besseren Arbeitsorganisation sollten Beschäftigte daher möglichst alle Tätigkeiten, die zusammengehören oder ähnlich sind, bündeln und in einem Zug erledigen.

Ein Beispiel: Arbeitnehmer können ihre E-Mails sammeln, sich eine bestimmte Zeit am Tag vornehmen und diese dann nacheinander beantworten. Der Vorteil: Man lässt sich auch bei anderen Tätigkeiten nicht von aufpoppenden E-Mails ablenken und ist insgesamt konzentrierter bei seinen Aufgaben.