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Koch ist sein Traumjob

Max Walleck hat die Azubi-Regionalmeisterschaften bei den Köchen gewonnen.
Max Walleck hat die Azubi-Regionalmeisterschaften bei den Köchen gewonnen.
Foto: Christine Klose

Erst wusste Max Walleck nicht, was er nach der Schule für eine Ausbildung machen soll. Dann absolvierte er ein Praktikum und schnell wurde ihm klar, was er werden möchte.

Max Walleck ist das Aushängeschild des Neubrandenburger Hotels Horizont. Denn der 19-Jährige Azubi gewann gerade erst die IHK-Regionalmeisterschaften bei den Köchen. „Ich bin stolz auf Max“, sagt sein Küchenchef Miron Algner. Es sei schwer so einen engagierten Azubi zu finden wie Max, der so interessiert und mit Herzblut bei der
Sache ist.

Als Max in der neunten Klasse eher zufällig ein Schulpraktikum in der Küche des Hotels Horizont machte, wusste er noch nicht, was ihn erwartet. Doch schnell war der Neubrandenburger begeistert und auch positiv überrascht. „Viele sagen, dass man als Azubi ja nur Zwiebeln schnibbeln darf“, sagt er. Denn der Koch-Beruf ist viel mehr als das. „Ich mag es kreativ zu sein und das kein Tag ist wie der andere.“

auch im Sommer muss man am heißen Herd stehen

Bevor er 2012 mit der Lehre begann, absolvierte Max gleich noch zwei Praktika, um seinem zukünftigen Chef zu zeigen, wie ernst es ihm mit der Ausbildung ist. Schließlich ist der Beruf hart, denn gearbeitet wird auch an Feiertagen und Wochenenden. „Wenn draußen 30 Grad sind, stehen wir trotzdem am heißen Herd.“

Das müsse einem bewusst sein, bevor man die Lehre beginnt. Noch dazu kommt, dass der Job körperlich sehr anspruchsvoll ist. „Oft steht man stundenlang, aber das macht mir überhaupt nichts aus“, sagt Max. Denn er sei nicht der Typ, der lange still sitzen könne. Ein Bürojob? Für ihn undenkbar. Als Koch arbeiten Max und seine Kollegen in Schichten. Es gibt eine Früh, - eine Spät- und eine Tagschicht. Am liebsten beginnt er um 13.30 Uhr. „Ich schlafe sehr gerne aus.“ Außer im Sommer, da sei die Frühschicht nicht schlecht, denn dann habe man noch den ganzen Nachmittag, um die Sonne zu genießen.

Mit der Aida in die weite Welt

Was andere als störend empfinden, stellt Max vor keine Probleme. Er sieht die Möglichkeiten, die der Beruf mit sich bringt. „Die Aufstiegschancen sind sehr gut.“ Deswegen möchte Max später auch die Aufstiegsfortbildung zum Küchenmeister machen. Doch erst einmal will er nach seiner Ausbildung weg. Entweder nach Berlin oder Rostock, denn Max möchte unbedingt möglichst viele Küchen kennenlernen – auch im Ausland. Um erste Erfahrungen zu sammeln, will er im kommenden Jahr für ein paar Monate auf die Aida gehen.

Momentan zählt für Max aber erst einmal etwas ganz anderes. „Ich möchte beim Endausscheid der Jugendmeisterschaften ganz vorne landen“, sagt er.