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So finden Schüler den richtigen Ferienjob

Schüler übernehmen in den Ferien vor allem einfache Tätigkeiten. Zum Beispiel können sie in den Beruf des Eisverkäufers kennenlernen (Archivbild).
Schüler übernehmen in den Ferien vor allem einfache Tätigkeiten. Zum Beispiel können sie in den Beruf des Eisverkäufers kennenlernen (Archivbild).
Bernd Von Jutrczenka

Ihr seid Schüler und möchtet in den Sommerferien bei einem Ferienjob ordentlich Geld verdienen? Wir verraten, wo Ihr Stellenangebote findet und welche Regeln gelten.

Am Freitag war für die Schüler in Mecklenburg-Vorpommern der letzte Schultag, sie freuen sich nun auf die Sommerferien. Aber längst nicht alle legen sich sechs Wochen auf die faule Haut. Ferienjobs stehen hoch im Kurs.

Ferienjob finden

Für Jugendliche hat der Landkreis Vorpommern-Greifswald eine eigene Internetseite eingerichtet. Auf www.schueleratwork.de können Arbeitgeber Stellenangebote – und Schüler Gesuche. Bisher ist die Resonanz dort allerdings noch mau. Alternativen sind zum Beispiel eBay-Kleinanzeigen oder Facebook-Gruppen, die zu praktisch allen größeren Städten eingerichtet wurden.

Ronny Steeger, Pressesprecher der Agentur für Arbeit Neubrandenburg, empfiehlt den Jugendlichen allerdings, lieber direkt an die Unternehmen heranzutreten. Außerdem sollte im Bekanntenkreis nachgefragt werden. Eltern und Verwandte würden aus der eigenen Firma am besten wissen, ob Ferienarbeit angeboten wird.

Was ist in welchem Alter erlaubt?

Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz sind schwere körperliche oder gefährliche Tätigkeiten für Jugendliche verboten. Wenn die Eltern zustimmen, dürfen Kinder zwischen 13 und 14 Jahren bis zu zwei, in der Landwirtschaft drei Stunden täglich arbeiten. Wer zwischen 15 und 17 Jahre alt ist, darf nicht länger als vier Wochen im Jahr in den Ferien jobben. Die Grenze der Arbeitszeit liegt bei 8 Stunden am Tag und 40 Stunden die Woche.

Gehalt für Ferienjobs

Ferienjobs fallen in die Kategorie „Minijobs”. Unter 18 Jahren müssen Schüler nicht zum Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde bezahlt werden. Trotzdem sollte der Verdienst den guten Sitten entsprechen. Das heißt: nicht weniger als zwei Drittel des üblichen Tarifentgeltes.

Wer in den Ferien auch Urlaub macht, sollte aufpassen. Denn manchmal sind am Urlaubsort Dinge verboten, an die man vorher niemals gedacht hätte. Sogar Sandburgen können illegal sein. Eine Übersicht über die kuriosen Regeln finden Sie hier.

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Kommentare (1)

Es ist eine gute Sache für die Studenten einen Ferienjob zu haben. Sie können viel dadurch lernen. Ich habe hier so viele Jobs gefunden https://allejobs.jetzt/jobs/keyword/ferienjob und werde meinem Sohn diese zeigen und ihm helfen einen zu bekommen.