HOCHSCHULE ERWEITERT ANGEBOT

Studium zwischen Familie und Arbeit

Der berufsbegleitende Studiengang Betriebswirtschaftslehre ist voll eingeschlagen. Wer nebenbei studiert, investiert in seine Karriere, muss dafür aber auch Freizeit opfern.
Philipp Pawlowski und Katrin Thielsch büffeln nach der Arbeit noch für das Studium.
Philipp Pawlowski und Katrin Thielsch büffeln nach der Arbeit noch für das Studium. Ingmar Nehls
Neubrandenburg.

Über zu viel Freizeit kann sich Katrin Thielsch eigentlich nicht beklagen. Die 34-Jährige Lebensmitteltechnologin ist verheiratet, hat zwei Kinder, Haus und Hof, arbeitet beim Zentrum für Lebensmitteltechnologie in Neubrandenburg und hilft auch bei der elterlichen Bäckerei in Wildberg mit. Sie ist im Grunde ausgelastet. Wenn die Kinder am Sonnabend Mittagsruhe halten, greift sie aber zu dicken Fachbüchern. Denn Katrin Thielsch studiert nebenbei den Bachelor-Fernstudiengang Angewandte Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Neubrandenburg.

Studium kostet monatlich 172 Euro

"Ich war ganz gut in Mathe, kann mit Zahlen umgehen und darum fällt mir das nicht so schwer", sagt Katrin Thielsch. So muss sie sich momentan nur etwa fünf Stunden wöchentlich für die Übungsaufgaben abringen. Aber das zweite von insgesamt acht Semestern hat ja auch gerade erst begonnen. Wer weiß, was da noch kommt?

Mit dieser Frage beschäftigt sich die Familienmutter auch beruflich und darum will sie mit dem zweiten Studium in sich selbst investieren. Immerhin kostet das Studium monatlich 172 Euro. Hinzu kommt der Semesterbeitrag von 53 Euro, so dass Katrin Thielsch insgesamt also fast 9000 Euro für das Studium hinlegen muss. Dieses Geld soll später durch ein höheres Gehalt aber wieder reinkommen.

Ein Jahrgang extra

Das berufsbegleitende Studium an der Hochschule habe den klaren Vorteil gegenüber einem Studium an einer Fernuniversität, dass die Studenten einen persönlichen Kontakt zu den Dozenten haben, sagt Andrea Fiedler, die den Studiengang koordiniert. Pro Semester müssen die Studenten etwa 12 Tage bei Veranstaltungen präsent sein. Die finden in der Regel am Wochenende statt, so dass monatlich meist nur ein Freitag freigenommen werden muss. Zwischen den Präsenztagen wird von zu Hause aus studiert.

Eigentlich sollte der zweite Jahrgang erst im Herbst 2015 starten. "Die Nachfrage ist aber so groß, dass wir schon zu diesem Wintersemester wieder Einschreibungen zulassen", sagt Andrea Fiedler. Für die Studenten des ersten Jahrgangs ein Vorteil, weil sie so ohne lange Wartezeiten Prüfungen wiederholen oder auch berufsbedingte Pausen einlegen können.

 

Die Bewerbungsfrist für das nächste Wintersemester startet Ende April und dauert bis 15. Juli. Genauere Informationen gibt es auf der Internetseite der Hochschule: www.hs-nb.de

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