Skelett im Brunnen

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Urteil für Totschlag an Neubrandenburger rechtskräftig

Das Urteil im Prozess nach dem Fund eines Skeletts in einem Brunnen in Schönermark ist rechtskräftig (Archivbilb).
Das Urteil im Prozess nach dem Fund eines Skeletts in einem Brunnen in Schönermark ist rechtskräftig (Archivbilb).
Bernd Settnik

Vor Jahren wurde Maik Pelikan aus Neubrandenburg getötet. Jetzt hat das oberste Gericht von Deutschland das Totschlags-Urteil gegen einen 35-jährigen Mann aus Dresden für rechtskräftig erklärt.

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat die Revision im Prozess um den getöteten Maik Pelikan aus Neubrandenburg als unbegründet verworfen. Damit ist das Urteil gegen einen 35-Jährigen aus Dresden rechtskräftig (Az.: 5 StR 269/18), wie das Landgericht Neuruppin bestätigte.

Er war von dem Landgericht wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Die Richter waren davon überzeugt, dass er im Sommer 2009 nach einem Streit seinen Lebensgefährten getötet und die Leiche in einen Brunnen in Schönermark (Uckermark) geworfen hatte. Dort war die Leiche im Jahr 2015 gefunden worden.