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Krebskranke Brandenburgerin sehnt Geburt des Enkels herbei

Eine 51-jährige Frau konnte dank des Wünschewagens des Arbeiter-Samariter-Bundes noch einmal nach Usedom reisen. Doch sie hegt noch einen weiteren Traum.
Fabian Beyer Fabian Beyer
Eine 51-jährige Frau konnte dank des Wünschewagens des Arbeiter-Samariter-Bundes noch einmal nach Usedom reisen.
Eine 51-jährige Frau konnte dank des Wünschewagens des Arbeiter-Samariter-Bundes noch einmal nach Usedom reisen. Roland Weihrauch
Ahlbeck.

Carola Draeger hat wohl nur noch wenige Wochen zu leben, vielleicht sind es auch nur noch Tage. Sie leidet an Bauchspeicheldrüsenkrebs, die Chemotherapie wurde eingestellt – auf ihren Wunsch hin. Jetzt hat die Brandenburgerin ihre letzte Reise angetreten. Mit ihrem Ehemann Uwe (54) und ihrer schwangeren Tochter Christin (27) ging es am Freitag für einen Tag an die Ostsee nach Ahlbeck auf der Insel Usedom.

Möglich gemacht hat das der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Sterbenskranken die letzten, meist langgehegten Wünsche erfüllt. An Usedom erinnert sich die 51-Jährige gerne zurück. Immerhin war sie mit ihrem Mann bereits 1988 dort, knapp ein Jahr nach der Hochzeit. „Es ist wunderschön, dass wir wieder hier sein können”, sagte Carola Draeger einem Bericht der Ostsee-Zeitung zufolge.

Ärzte gaben ihr nur noch wenige Monate

Bauchspeicheldrüsenkrebs wurde bei ihr bereits vor zwei Jahren festgestellt. Dass sie überhaupt noch lebt, war für die Ärzte damals nur schwer vorstellbar. Denn: Diese gaben ihr nur noch wenige Monate. Das hat vor allem mit ihrem letzten Wunsch zu tun. „Ich möchte noch erleben, dass ich Oma werde“, sagte Carola Draeger in dem Artikel.

Allerdings könnte es damit eng werden. Schließlich wird die Geburt ihres Enkelkindes erst im Mai erwartet. Selbst wenn sie das nicht mehr erleben sollte: Eine letzte schöne Reise auf Usedom konnte Carola Draeger noch genießen.

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