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40 Millionen Euro für Radwege

Der Oder-Neiße-Radweg führt in der Uckermark auch durch den Nationalpark Unteres Odertal.
Der Oder-Neiße-Radweg führt in der Uckermark auch durch den Nationalpark Unteres Odertal.
Patrick Pleul

Das Land investiert kräftig in die Infrastruktur für Radfahrer. Die Maßnahme hat auch wirtschaftlich eine große Bedeutung.

Die überregionalen Radrouten im Land Brandenburg sollen mit Landesmitteln in Höhe von 40 Millionen Euro ausgebaut und modernisiert werden. Mit dem Geld würden etwa enge Radwege verbreitert und die überregionalen Routen an Knotenpunkten besser ausgeschildert, sagte Landeswirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) am Donnerstag in Potsdam. In der Mark gibt es inzwischen fast 7000 Kilometer Radwege. Ausgeschildert sind 29 Radfernwege und 30 regionale Routen.

Der Radtourismus sei ein wachsender Markt, der Brandenburg mittlerweile einen Jahresumsatz von 850 Millionen Euro beschere, sagte der Minister. Damit sind die Radurlauber, die im Durchschnitt 65 Euro am Tag ausgeben, die stärkste Säule der Tourismusbranche im Land. Allein unter den jährlich rund 92 Millionen Tagestouristen sind inzwischen elf Prozent Radfahrer.

Auch in der Uckermark spielt der Radtourismus eine wichtige Rolle. Durch den Landkreis führen die Radfernstrecken Berlin – Usedom – Stettin und der Oder-Neiße-Radweg. Hinzu kommt noch der rund 260 Kilometer lange uckermärkische Radrundweg in der Region selbst.