FEUER BEI TREUENBRIETZEN

600 Feuerwehrleute bekommen Waldbrand unter Kontrolle

In Berlin kann man den Rauch riechen, in Brandenburg sind die Flammen in einem Waldstück südwestlich der Hauptstadt zunehmend unter Kontrolle.
dpa
Feuerwehrleute löschen bei Treuenbrietzen einen Waldbrand. Drei Dörfer in der Region wurden evakuiert.
Feuerwehrleute löschen bei Treuenbrietzen einen Waldbrand. Drei Dörfer in der Region wurden evakuiert. Paul Zinken
Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schlieben löschen mit einer Wasserspritze auf dem Dach ihres Fahrzeuges einen Waldbrand nahe Klausdorf.
Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schlieben löschen mit einer Wasserspritze auf dem Dach ihres Fahrzeuges einen Waldbrand nahe Klausdorf. Patrick Pleul
Ein Feuerwehrmann löscht bei einem riesigen Waldbrand in einer Schonung bei Treuenbrietzen ein Feuer. Drei Dörfer in der Region wurden evakuiert. Insgesamt brennt weiter eine Fläche von rund 400 Hektar.
Ein Feuerwehrmann löscht bei einem riesigen Waldbrand in einer Schonung bei Treuenbrietzen ein Feuer. Drei Dörfer in der Region wurden evakuiert. Insgesamt brennt weiter eine Fläche von rund 400 Hektar. Michael Kappeler
Zwei erschöpfte Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr ruhen sich nach ihrem Einsatz aus.
Zwei erschöpfte Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr ruhen sich nach ihrem Einsatz aus. Patrick Pleul
Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen an einer Pumpstation für den Wassertransport in den Wald vor Klausdorf.
Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen an einer Pumpstation für den Wassertransport in den Wald vor Klausdorf. Patrick Pleul
Rund 600 Einsatzkräfte konnten den großen Waldbrand im Südwesten Brandenburgs am Freitagmorgen stark eindämmen.
Rund 600 Einsatzkräfte konnten den großen Waldbrand im Südwesten Brandenburgs am Freitagmorgen stark eindämmen. Michael Kappeler
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Treuenbrietzen.

Rund 600 Einsatzkräfte haben den großen Waldbrand bei Treuenbrietzen am Freitagmorgen stark eingedämmt. „Weite Teile sind unter Kontrolle“, sagte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Einsatzort. Wenn der Wind so bleibe, sehe er gute Chancen, dass das Feuer bald gelöscht werde und die in Sicherheit gebrachten Anwohner noch im Laufe des Tages in ihre Häuser zurückkehren könnten.

Derzeit gebe es aber noch mehrere größere Brandstellen. Die Bundeswehr und die Bundespolizei seien mit Hubschraubern im Einsatz. Zudem spritzten die Wasserwerfer der Polizei Wasser in den Wald. Die Arbeiten würden noch mehrere Tage dauern, sagte Schröter.

Mehr als 500 Menschen mussten wegen des Feuers, das sich am Donnerstagnachmittag von zunächst fünf Hektar rasch auf rund 400 ausgebreitet hatte, ihre Häuser verlassen. Sie verbrachten die Nacht bei Bekannten und in einer Notunterkunft. Betroffen waren die Dörfer Frohnsdorf, Klausdorf und Tiefenbrunnen südlich von Potsdam. Es brannte eine Fläche so groß wie 400 Fußballfelder.

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