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Ableger der Fashion Week in Potsdam

Bisher ging es bei den großen Modemessen meist nur in Berlin über den Laufsteg.
Bisher ging es bei den großen Modemessen meist nur in Berlin über den Laufsteg.
Jens Kalaene

Couture, Promis und jede Menge Blitzlichter: In Brandenburgs Landeshauptstadt gibt es schon im Januar ganz neue Mode zu sehen.

Unter dem Label „Potsdam Now“ sollen im Rahmen der Berlin Fashion Week bis zu 14 Couture-Shows in Potsdam gezeigt werden. Den Startschuss geben israelische Modemacher, teilte Veranstalter Karl-Rainer von der Ahé in Potsdam mit. „Potsdam ist nicht das Pflaster für Streetware, sondern für Couture.“ Deshalb liege der Potsdamer Fokus auf internationaler Mode. Neben israelischen Modeschöpfern zeigen vom 20. bis zum 23. Januar auch Designer aus Portugal, Polen und Finnland ihre Kreationen. Als eines der namhaftesten Models sei Romy Nest aus Israel gebucht, hieß es. Die gezeigte Mode könne teilweise auch vor Ort gekauft werden. Zudem sei eine enge Verzahnung mit dem Potsdamer Einzelhandel geplant.

Stattfinden soll die „Potsdam Now“ in der Schiffbauergasse. Dort sehen die Macher mit der Schinkelhalle oder dem Hans-Otto-Theater eine geeignete Kulisse. Der Ausflug nach Potsdam soll keine einmalige Angelegenheit werden, er sei als fester Bestandteil der Fashion Week konzipiert. „Dafür brauchen wir im Januar einen starken Auftritt“, betonte von der Ahé. Ganz ohne Risiko sei das Unternehmen mit Blick auf die Absagen der „Michalsky Stylenight“ und der „Bread&Butter“ nicht.

Planungen auch für den Sommer

„Für den Sommer sind wir mit der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten in Verhandlungen. Wir können uns die „Potsdam Now“ sehr gut in Sanssouci in der Orangerie vorstellen“, sagte von der Ahé. Für Potsdam spreche auch die Nähe zu Modemachern, Models und Promis. „Die Hälfte der Tickets soll in den freien Verkauf gehen“, so der Veranstalter.

Die Berliner Fashion Week findet vom 19. bis 23. Januar statt. Sie gilt als Gipfeltreffen der deutschen Modeszene.