Rund 150 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen. Blaulichtreport Ostprignitz-Ruppin
In Oranienburg (Kreis Oberhavel) ist ein großer Reifenhaufen auf dem Gelände eines Entsorgungsunternehmens in Brand geraten. Der Stapel sei etwa acht Meter hoch und umfasse eine Fläche von 30 mal 30 Metern, sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zu Donnerstag. Felix Gadewolz
Feuerwehr

▶ Acht Meter hoher Reifenstapel brennt bei der A10

Am späten Mittwochabend musste die Feuerwehr zu einem Brand in Oranienburg ausbrechen. Und die Löscharbeiten dauern noch immer an.
Oranienburg

In Oranienburg (Kreis Oberhavel) ist ein großer Reifenhaufen auf dem Gelände eines Entsorgungsunternehmens in Brand geraten. Der Stapel sei etwa acht Meter hoch und umfasse eine Fläche von 30 mal 30 Metern, sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zu Donnerstag. Die Löscharbeiten nahe der B96 und der A10 dauerten noch an.

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Gemeldet wurde der Brand demnach um 22.30 Uhr. Wegen der Rauchbelastung sei eine Warnung herausgegeben worden, sagte der Sprecher. Als die Feuerwehren vor Ort eingetroffen waren, brannte das Reifenlager nahe an der A10 in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr war mit einem riesigen Großaufgebot vor Ort angerückt. Die Rauchsäule war kilometerweit sichtbar. Weitere Einsatzkräfte wurden nachalarmiert, da dieser Einsatzort arm an Wasser sei, wie ein Zeugen vor Ort sagten. Die Feuerwehr musste lange Schlauchleitungen legen, um eine stabile Wasserversorgung sicherstellen zu können.

Aufgrund des Brandes gab es eine hohe Geruchsbelastung in der Umgebung. Die enorme Hitzeentwicklung ist für die Feuerwehr eine schwierige Herausforderung, weil sie nur aus der Ferne löschen können, da sonst die Fahrzeuge zu schmelzen beginnen würden. Auch die Warnapp Nina wurde vorsorglich ausgelöst.

Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr waren mehr als 150 Einsatzkräfte und mehrere Drehleitern die ganze Nacht im Einsatz, um den gewaltigen Brand unter Kontrolle zu bringen. Die Brandursache ist noch völlig unklar. Die Kriminalpolizei hat noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen aufgenommen. Im April vor 20 Jahren gab es an selber Stelle schon einmal einen Großbrand, bei dem die Löscharbeiten mehrere Tage dauerten.

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