VIELE SIND NOCH AUF ARBEITSSUCHE

Aleo-Entlassene: Erst 26 von rund 250 haben einen Job

Durch den Betriebsübergang beim Prenzlauer Solarhersteller sind viele Beschäftigte arbeitslos geworden. Jetzt gibt es Licht am Ende des Tunnels.
Für Hunderte qualifizierte Mitarbeiter war Ende März Schluss im Prenzlauer Werk.
Für Hunderte qualifizierte Mitarbeiter war Ende März Schluss im Prenzlauer Werk. Uwe Werner
Prenzlau.

Mit dem Verkauf des Prenzlauer Solarmodulherstellers Aleo Solar AG haben viele Menschen ihren Arbeitsplatz verloren. Aufgrund von Kündigungsfristen werden etliche von ihnen erst Ende Juli offiziell arbeitslos, informierte Christian Weckert, Geschäftsstellenleiter der Arbeitsagentur in Prenzlau. Um die Betroffenen zu beraten, sei bei der Agentur ein spezielles Mitarbeiterteam gebildet worden. Bereits seit April stünden – je nach Bedarf – bis zu vier Arbeitsvermittler zur Verfügung.

„Bereits seit einigen Wochen laufen die Vermittlungsunterstützungen bei uns auf Hochtouren. Aktuell begleitet die Agentur für Arbeit 115 Betroffene bei der Arbeitsuche“, erläuterte Weckert. 26 von ihnen seien inzwischen erfolgreich in einen neuen Job vermittelt worden, 23 davon in eine unbefristete Beschäftigung. Hinzu kämen rund 250 ehemalige Beschäftigte, die von der BOB Transfer GmbH betreut werden.

Mehrere der einstigen Aleo-Beschäftigten würden inzwischen eine Fortbildung oder Umschulung, beispielsweise zum Servicetechniker für Windkraftanlagen, absolvieren, teilte Weckert mit. „Weitere Qualifizierungen wie der Erwerb eines Lkw-Führerscheins, Maßnahmen bei Arbeitgebern oder auch Arbeitsaufnahmen mit Eingliederungszuschüssen werden umgesetzt“, sagte er. Die meisten Arbeitsuchenden seien sehr motiviert, sodass sie gute Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz haben.

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