SEK-Einsatz

Asylbewerber verschanzt sich gegen Abschiebung

Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) haben am Freitag in Brandenburg an der Havel einen mit einem Messer bewaffneten Asylbewerber überwältigt. Dieser hatte sich mit seiner Familie in einer Wohnung verschanzt.
Ein Spezialeinsatzkommando war in Brandenburg an der Havel im Einsatz (Symbolbild).
Ein Spezialeinsatzkommando war in Brandenburg an der Havel im Einsatz (Symbolbild). Boris Roessler
Brandenburg/Havel

Wie die Polizei mitteilte, hatte ein mit einem Messer bewaffneten Asylbewerber bei einem Einsatz der Ausländerbehörde in Brandenburg an der Havel gedroht, sich selbst zu töten. Die zur Amtshilfe eingesetzten Polizeibeamten forderten daraufhin die Spezialkräfte des SEK an.

Mann gibt auf

Nach einem Onlinebericht der „Märkischen Allgemeinen” hatte sich der Mann mit seiner Frau und zwei gemeinsamen Kindern in einer Wohnung im fünften Stock verschanzt. In dieser lebte die Familie seit zwei Jahren. Mithilfe eines Dolmetschers sei es nach etwa 90 Minuten aber gelungen, den Mann zum Aufgeben zu bewegen.

Die Pressestelle der Stadt Brandenburg hat der Onlinezeitung inzwischen bestätigt, dass es sich um russische Staatsbürger handelt, deren Asylanträge abgelehnt worden seien, auch das gerichtliche Verfahren sei abgeschlossen. „Die Ausreisepflicht der Familie besteht seit zwei Jahren“, zitiert die „Märkischen Allgemeinen” eine entsprechende Mitteilung.

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Kommentare (1)

Hätte er doch machen sollen