IMPFSTOFF SPUTNIK V

Auch Brandenburg redet mit Russland

Ministerpräsident Dietmar Woidke will alle Möglichkeiten zur Impfstoffbeschaffung nutzen.
Brandenburg ist an dem Impfstoff Sputnik V interessiert.
Brandenburg ist an dem Impfstoff Sputnik V interessiert. Zoltan Mathe
Potsdam ·

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat Sympathie für die Initiative seines bayerischen Amtskollegen Markus Söder (CSU) zur Beschaffung des russischen Sputnik-Impfstoffs. Auch Brandenburg sei mit russischen Stellen deswegen im Gespräch, sagte Woidke am Donnerstag vor Journalisten.

Woidke nannte das Vorgehen Söders ein „Misstrauensvotum gegenüber der Impfstoffbeschaffungsstrategie des Bundes“. Auch er selbst sei unzufrieden damit. „Wir sind gut beraten, alle Möglichkeiten der Impfstoffbeschaffung zu nutzen.“ Er gehe davon aus, dass die Initiative Bayerns bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag eine wichtige Rolle spielen wird. Deutschland benötige weitere Aktivitäten bei der Impfstoffbeschaffung. „Wir werden ja noch immer von Herstellern vorgeführt.“

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