Eingeschränkter Zugverkehr

Bahn sperrt Strecke nach Berlin

Wer aus dem Nordosten nach Berlin reisen will, muss bis zum 14. März mit Einschränkungen im Zugverkehr rechnen. Und im Sommer kommt es sogar noch wesentlich dicker.

Ab diesem Freitag (9. Februar) müssen sich Reisende zwischen Berlin und dem östlichen Mecklenburg auf Behinderungen im Bahnverkehr einstellen. Die Züge der Regionalexpress-Linie 5, die zwischen Berlin, Neustrelitz und wechselsweise Rostock und Stralsund verkehren, werden in dieser Zeit zwischen Oranienburg und Berlin-Gesundbrunnen unterbrochen. Reisende müssen in Oranienburg in die S-Bahn umsteigen. Die Reisezeit verlängert sich deswegen um bis zu eine Stunde.

Im Sommer wird für drei Monate gesperrt

Grund für die Unterbrechung sind Bauarbeiten am Karower Kreuz nordöstlich der Hauptstadt, die einen guten Monat lang bis zum 14. März dauern sollen. Das Kreuz wird bereits seit mehr als einem Jahr umgebaut.

Zugleich hat die Bahn auch eine weitere bevorstehende Vollsperrung an derselben Stelle angekündigt. Sie wird das Tourismus-Land Mecklenburg-Vorpommern noch wesentlich härter treffen: Wie es hieß, solle die Verbindung auch in den Monaten Juni, Juli und August zwischen Berlin und Oranienburg gekappt werden.

Nur die Fernzüge nach Rostock fahren weiter

Ausgenommen von diesen Sperrungen sind lediglich die täglich ein bis zwei zuschlagspflichtigen Fernzüge, die zwischen Berlin und Rostock verkehren. Sie werden über den westlichen Berliner Ring umgeleitet. Auch die östliche Verbindung nach Stralsund über Prenzlau und Pasewalk soll voraussichtlich nicht unterbrochen werden.

Thomas Kasperski

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