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Bahnstrecke nach Gewitter gesperrt

Der Regionalexpress von Prenzlau nach Berlin konnte nur bis Eberswalde fahren.
Der Regionalexpress von Prenzlau nach Berlin konnte nur bis Eberswalde fahren.
Patrick Pleul

Durch Unwetter stürzten Bäume auf die Gleise und beschädigten die Oberleitung. Zwischen Eberswalde und Bernau konnten  die Regionalzüge laut Deutscher Bahn zumindest bis Sonntagmittag nicht fahren.

Heftige Regenfälle und Gewitter haben in mehreren Regionen Brandenburgs zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Besonders heftig traf es nach Angaben der Regionalleitstellen die Gegend nordöstlich von Berlin, die Niederlausitz und den Landkreis Oder-Spree. Die Regionalbahnstrecke zwischen Bernau und Eberswalde bei Berlin musste am Samstag wegen Schäden an der Oberleitung und umgestürzter Bäume gesperrt werden, wie die Regionalleitstelle Nordost am Sonntag mitteilte. Der Deutschen Bahn zufolge sollte der Bereich am Mittag wieder freigegeben werden.

Im Raum Biesenthal (Barnim) wurden laut Regionalleitstelle Dachteile von Wohnhäusern abgedeckt. Zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmorgen habe es 150 wetterbedingte Einsätze in dem Leitstellenbereich gegeben.

Rund 100 Mal rückte die Feuerwehr auch im Süden des Landes aus. Bäume stürzten im Raum Spremberg (Spree-Neiße) auf Autos und Straßen, wie es in der dortigen Regionalleitstelle hieß. In Cottbus lief in der Nacht zum Sonntag Wasser in Wohnhauskeller und überschwemmte Straßen. Zudem wurde berichtet, dass ein Regionalzug zwischen Spremberg und Cottbus wegen umgestürzter Bäume auf den Bahngleisen vorübergehend anhalten musste.