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Bald erste Klappe ein neuer Kulisse

Für rund acht Millionen Euro baut das Filmstudio eine neue Hightech-Kulisse.
Für rund acht Millionen Euro baut das Filmstudio eine neue Hightech-Kulisse.
Ralf Hirschberger

Mit der DDR-Komödie „Sonnenallee“ begann die Erfolgsgeschichte der „Berliner Straße“ in Babelsberg. Nun wurde in neue Straßenzüge investiert, die vor allem aus technischer Sicht viel zu bieten hat.

Die neue Außenkulisse des Studios Babelsberg ist fast fertig. Für mehr als acht Millionen Euro entstehen vier komplette Straßenzüge, die Drehmöglichkeiten mit neuesten technologischen Bedingungen bieten, wie Studiosprecher Eike Wolf mitteilte. Im Juni soll die neue „Berliner Straße“ Regisseuren aus aller Welt für Kino-, Fernseh- und Werbefilmproduktionen zur Verfügung stehen. Die Studioleitung hat mehr als zwölf Millionen Euro in das Projekt investiert. Knapp vier Millionen Euro davon flossen in Grundstückankäufe.

Mit der Außenkulisse soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Studios verbessert werden. Die „Neue Berliner Straße“ sei so konzipiert, dass sie für jedes Filmprojekt individuell veränderbar sei. „Ob Berlin, Paris, London oder New York - die neue „Berliner Straße“ ist wandlungsfähig nach den Bedürfnissen unserer Kunden“, erläuterte Geschäftsführer Michael Düwel vor einiger Zeit. Das 15 000 Quadratmeter große Außenset in Potsdam-Babelsberg ist dreimal so groß wie der Vorgänger. Die alte „Berliner Straße“ wurde 1998 für Leander Haußmanns Kultfilm „Sonnenallee“ errichtet und war später in mehr als 200 Filmproduktionen zu sehen. 2013 wurde sie abgerissen.