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Bauern setzen auf Präsenz bei Grüner Woche

Seit 22 Jahren präsentiert sich das Land Brandenburg auf der Internationalen Grünen Woche. Wie auch die Landwirte, die in diesem Jahr für mehr Wertschätzung ihrer Arbeit werben wollen.

Die Brandenburg-Halle auf der Grünen Woche war in den letzten Jahren gut besucht.
             
Bernd Settnik Die Brandenburg-Halle auf der Grünen Woche war in den letzten Jahren gut besucht.  

Mit insgesamt 77 Marktständen lädt das Land Brandenburg vom 17. Januar an zur Internationalen Grünen Woche nach Berlin. „Die Brandenburg-Halle 21a wird wieder der Publikumsmagnet auf der Messe“, ist Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD) überzeugt. Zehn Tage lang wird sich das Land mit regionalen Produkten und touristischen Angeboten präsentieren.

Der Landesbauernverband informiert über Getreidepreise, Inhaltsstoffe und Lebensmittelverschwendung. Im Kochstudio werkeln 36 Köche aus märkischen Gasthöfen verschiedener Regionen. Die Veranstalter erwarten täglich 50 000 Besucher in der Brandenburg-Halle. Ein Höhepunkt ist der Brandenburg-Tag am 20. Januar, der von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) eröffnet wird.

An 16 Ständen werde es ein täglich wechselndes Angebot geben, kündigte Vogelsänger an. So seien insgesamt 200 Mitaussteller in der Halle vertreten. Auch für die Bundesgartenschau 2015 in Brandenburg soll bereits geworben werden. Die Landfrauen wollen die Qualität der Produkte in den Vordergrund rücken, über Lebensmittelverschwendung und über die Getreidepreise informieren. „So ist den wenigsten Verbrauchern bekannt, dass beispielsweise von einer Schrippe von 20 Cent nur ein halbes Cent beim Landwirt ankommt“, sagte der Präsident des Landesbauernverbands, Udo Folgart.

Die Internationale Grüne Woche ist die weltgrößte Ausstellung für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau und präsentiert vom 17. bis 26. Januar in 26 Hallen Nahrungs- und Genussmittel aus aller Welt.