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Behinderungen bei der Bahn

Bombenfunde sind in Oranienburg keine Seltenheit. Manchmal muss gesprengt werden. Dabei kommt es oft zu erheblichen Einschränkungen für Anwohner und Pendler.
Bombenfunde sind in Oranienburg keine Seltenheit. Manchmal muss gesprengt werden. Dabei kommt es oft zu erheblichen Einschränkungen für Anwohner und Pendler.
Oliver Mehlis

Die Sprengung einer Weltkriegsbombe führt an diesem Mittwoch in Oranienburg (Oberhavel) erneut zu erheblichen Einschränkungen. Auch mehrere Regionalbahnen, darunter die Linie von und nach Templin, sind betroffen.

Rund 12 000 Menschen müssen bis 8 Uhr einen erweiterten Sperrkreis verlassen, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Der Zustand des Langzeitzünders des fünf Zentner schweren Blindgängers sei zu schlecht, um den Sprengkörper zu entschärfen, sagte eine Sprecherin. Die Bombe war am Montag entdeckt worden. 43 Bewohner umliegender Häuser hatten daraufhin ihre Wohnungen verlassen müssen.

Bahnreisende müssen sich auf erhebliche Behinderungen einstellen. So fallen nach Angaben der Deutschen Bahn Regionalzüge der Linie 5 zwischen Rostock/Stralsund und Lutherstadt Wittenberg sowie zwischen Nassenheide und Berlin-Gesundbrunnen aus. Zwischen Berlin-Lichtenberg und Löwenberg ersetzen Busse die Regionalbahn 12 (Berlin-Lichtenberg – Templin Stadt). Zwischen Birkenwerder und Oranienburg fällt die Regionalbahn 20 (Hennigsdorf/Potsdam – Oranienburg) aus.

Die Züge von InterConnex werden umgeleitet und halten nicht in Warnemünde beziehungsweise nur eingeschränkt in Neustrelitz und Waren (Müritz), teilte das Unternehmen mit.