LANDTAGSWAHL

Brandenburgs SPD will zuerst mit CDU sondieren

Dietmar Woidke will ab Donnerstag mit seinem Sondierungsteam mit der CDU in Brandenburg über eine mögliche Koalition sprechen. Dann sollen Linke, Grüne und Freie Wähler folgen.
Benjamin Lassiwe Benjamin Lassiwe
Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, und Ingo Senftleben, Spitzenkandidat der CDU. Die Brandenburger
Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, und Ingo Senftleben, Spitzenkandidat der CDU. Die Brandenburger SPD will ab Donnerstag mit der CDU über eine mögliche Koalition sprechen. Christoph Soeder
Potsdam.

Brandenburgs SPD hat ihrem Spitzenkandidaten Dietmar Woidke erwartungsgemäß das Mandat erteilt, Sondierungsgespräche mit allen demokratischen Parteien aufzunehmen. Die Gespräche sollen zunächst mit der CDU, dann mit den Linken, anschließend mit den Grünen und schließlich mit den Freien Wählern stattfinden.

Einem fünfköpfigen Sondierungsteam sollen neben Woidke die stellvertretenden Landesvorsitzenden Ines Hübner und Kathrin Lange angehören. Außerdem sollen der Fraktionsvorsitzende Mike Bischoff und Generalsekretär Erik Stohn dabei sein. Das sagten Stohn und Woidke am Montagabend nach der Sitzung des Landesvorstands der SPD. Die Sondierungsgespräche mit der CDU sollten schon am Donnerstag beginnen. „Es gibt eine große Gesprächsbereitschaft”, sagte Woidke. Er hoffe auf schnelle Koalitionsverhandlungen.

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Kommentare (1)

und müssen vielleicht doch zusammen koalieren. Gequältes Lächeln und verkniffener Mund: rot-grün-rot scheint wohl doch wahrscheinlicher in Brandenburg. Und alles nur, weil die AfD so stark geworden ist!