Vor Corona schrieb er Kochbücher für Veganer, in der Krise hat sich Attila Hildmann scheinbar radikalisiert.
Vor Corona schrieb er Kochbücher für Veganer, in der Krise hat sich Attila Hildmann scheinbar radikalisiert. Christoph Soeder
Androhung von Straftaten

Brandenburgs Staatsschutz ermittelt gegen Attila Hildmann

Seine Beiträge in den sozialen Medien wirkten zuletzt immer fanatischer. Die Brandenburger Polizei sieht sich den Fall Attila Hildmann nun genauer an.
dpa
Potsdam

Die Brandenburger Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen gegen den Kochbuchautor Attila Hildmann (lebt in Potsdam) ausgeweitet. „Wegen der öffentlichen Androhung von Straftaten haben wir Anzeige von Amts wegen aufgenommen“, teilte die Polizei am Montag per Twitter mit. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz im Landeskriminalamt habe die Ermittlungen übernommen.

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Äußerte sich immer radikaler

Es soll erneut um Äußerungen Hildmanns in einem Internetkanal gehen. Zur Frage, ob Hildmann sich antisemitisch oder volksverhetzend geäußert hat, schrieb die Polizei: „Die Prüfungen im Zusammenhang mit Attila Hildmann sind noch nicht abgeschlossen.“

In Hildmanns Telegram-Kanal war zuletzt immer wieder von einem geplanten Völkermord durch Impfungen gegen das Coronavirus und von einem „zionistischen Regime unter Merkel“ und Bill Gates die Rede.

Er steht zu jedem Wort

Zudem schimpfte Hildmann über die Medien und deren Berichte über ihn, betonte aber auch, er nehme kein Wort zurück. In den vergangenen Wochen hatte Hildmann mehrfach Demonstrationen und Autokorsos gegen die Corona-Einschränkungen organisiert.

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