AN DEUTSCH-POLNISCHER GRENZE

Bundespolizei verhindert Großschleusung

Die Bundespolizei hat zwölf Ausländer an der polnischen Grenze zu Brandenburg festgenommen. Auf deren Spur führte sie ein Hinweis aus der Bevölkerung.
Konstantin Kraft Konstantin Kraft
Nach Abschluss der Befragung überwies die Polizei alle zwölf Personen in die Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt.
Nach Abschluss der Befragung überwies die Polizei alle zwölf Personen in die Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt. Paul Zinken (Symbolbild)
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Franfurt (Oder).

Die Bundespolizei hat am Donnerstag eine Großschleusung verhindert. Der Einsatz passierte in Müllrose (Oder-Spree) und wurde von einem Hubschrauber begleitet. Die Polizei ist dabei einem Bürgerhinweis nachgegangen, der 7:30 Uhr in der Frankfurter Dienstelle ankam. So konnte ein Bürger eine „augenscheinlich ausländische Personengruppe” beobachten, die sich in einem Waldgebiet nahe der deutsch-polnischen Grenze bewegten, heißt es von der Polizei.

Vor Ort trafen die Beamten auf zwölf Personen, die allesamt keine gültige Aufenthaltsgenehmigung vorzeigen konnten. Unter den Personen waren fünf Männer, fünf Frauen und zwei Kinder. Bei der anschließenden Vernehmung stellte sich heraus, dass es sich bei den Festgesetzten um elf Iraker handelt. Der Jüngste war gerade mal ein Jahr alt, der Älteste 49 Jahre. Eine Person, ein 18-Jähriger, stammt aus der Türkei.

Gegen zehn Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts eingeleitet.

Unter den Aufgegriffenen befindet sich offenbar auch der mutmaßliche Schleuser. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der illegalen Einschleusung ermittelt, heißt es. Nach Abschluss der Befragung überwies die Polizei alle zwölf Personen in die Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt.

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