Mit seinen Armen, die bis zu 30 Kilogramm heben können und mit einem Bolzenschussgerät ausgerüstet, kann der Ro
Mit seinen Armen, die bis zu 30 Kilogramm heben können und mit einem Bolzenschussgerät ausgerüstet, kann der Roboter Sprengstoff kontrolliert beseitigen. Tobias Hase
Mittels einer Fernbedienung mit Joysticks, lässt sich der Kampfmittelbeseitigungsroboter zielgenau bewegen.
Mittels einer Fernbedienung mit Joysticks, lässt sich der Kampfmittelbeseitigungsroboter zielgenau bewegen. Tobias Hase
Kampfmittelbeseitigung

Bundeswehr-Sprengstoffroboter soll Grunewald retten

Die Bundeswehr setzt bei den schweren Bränden im Grunewald nun einen Roboter ein. Er soll Sprengstoffe und Kampfmittel beseitigen.
Grunewald

Auf den Namen „Manipulationsfahrzeug Teodor” hört die Maschine, die sich mit einer Geschwindigkeit von drei Kilometern pro Stunde durch den Grunewald bewegen soll, um Sprengstoff kontrolliert zu beseitigen. Doch hinter dem freundlich klingenden Roboternamen, verbirgt sich eine echte Allzweckwaffe der Bundeswehr.

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Der Name „Teodor” steht für „telerob Explosive Ordnance Disposal and observation robot”. Es handelt sich um einen Kampfmittelbeseitigungsroboter, der auf Ketten fährt und 375 Kilogramm wiegt. Zum Einsatz ist er laut Bundeswehr bereits in Mali, Afghanistan und im Kosovo gekommen. Der Roboter soll Sprengsätze nicht nur erkennen, sondern auch direkt beseitigen können. 

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Ähnlich wie beispielsweise Modellflugzeuge, wird „Teodor” mittels einer Fernbedienung mit Joysticks gesteuert. Zwei Soldaten bedienen den Roboter, der nach Bundeswehrangaben auch eigenständig Heckklappen von Autos öffnen kann, um dann mit einem Bolzenschussgerät eine darin befindliche Sprengladung „kontrolliert detonieren” zu lassen. 

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