JVA NORD-BRANDENBURG

Corona-Fall in Neuruppiner Gefängnis

In der Justizvollzugsanstalt Neuruppin-Wulkow wurde bei einem Gefangenen eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt. Er wurde isoliert.
In der Justizvollzugsanstalt in Neuruppin-Wulkow wurde eine Corona-Infektion festgestellt.
In der Justizvollzugsanstalt in Neuruppin-Wulkow wurde eine Corona-Infektion festgestellt. Bernd Settnik
Neuruppin.

Bei einem auf der Quarantänestation der Justizvollzugsanstalt Nord-Brandenburg in Neuruppin-Wulkow untergebrachten Untersuchungshäftling ist am Montagabend bei einer medizinischen Untersuchung eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden. Der Gefangene wurde umgehend zur weiteren Beobachtung auf die Isolierstation der JVA überführt, teilte das Justizministerium in Potsdam am Dienstag mit. Dieser Bereich sei eine nochmals besonders geschützte Einrichtung mit Ganzkörperschutzkleidungspflicht.

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Da eine Infektion mit dem Coronavirus zu Beginn einer Inhaftierung grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden kann, werden nach dem Erlass des Ministeriums Neuaufnahmen in Brandenburg wie Verdachtsfälle behandelt. Zur Minimierung des Infektionsrisikos erfolge die Aufnahme neuer Gefangener deshalb in eigens eingerichteten Quarantänestationen. Eine Verlegung in den Haftbereich erfolge erst, wenn nach 14 Tagen der Unterbringung keine Symptome aufgetreten sind. Der nun betroffene Gefangene habe sich seit dem 6. Mai in der Quarantänestation befunden.

Vor dem aktuellen Fall in der JVA Nord-Brandenburg sind landesweit insgesamt acht Gefangene auf Covid-19 getestet wurden – alle mit negativem Ergebnis. Insgesamt wurden in Brandenburg bisher 3147 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt, 161 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden gemeldet.

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