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Das ändert sich für Busreisende

Rund sechs Millionen Fahrgäste nutzen die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft.
Rund sechs Millionen Fahrgäste nutzen die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft.
UVG

Die Ticketpreise erhöhen sich erst ab dem nächsten Jahr, aber schon ab dem 14. Dezember fahren die Busse anders. Eine Linie wird verkürzt, dafür kommen andere Angebot hinzu.

Die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft (UVG) will einige Linien mit Inkrafttreten des neuen Fahrplans am 14. Dezember leicht ändern. Außerdem kommen auf Fahrgäste im kommenden Jahr Preissteigerungen von 2,3 Prozent bei Strecken über 25 Kilometern zu, erklärte UVG-Geschäftsführer Lars Böhme am Dienstag. „Das Angebotsprofil der UVG bleibt weitgehend erhalten. Lediglich die Linie 463, die früher nach Oderberg fuhr, endet künftig in Lunow. Dort kann aber in einen Bus der Barnimer Busgesellschaft umgestiegen werden, der die Fahrgäste nach Oderberg bringt“, sagte er. 

Der Bus, der von Schwedt im Zweistundentakt in das polnische Krajnik fahre, verlängere seinen dortigen Aufenthalt von 13 auf 18 Minuten. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) richte mit dem neuen Fahrplan ein zusätzliches Angebot für Uckermärker ein. „Es fährt sowohl Freitags als auch Samstags künftig ein Nachtzug vom Berliner Hauptbahnhof nach Schwedt. Wer also nach Berlin ins Theater oder Kino gehen will, kann dafür die Bahn nutzen. Für Nachtschwärmer, die aus der Region Prenzlau nach Berlin und wieder zurückfahren wollen, setzen wir Ruf- busse ab Angermünde ein“, so Böhme.