LANDESCHEF KALBITZ

Drohende AfD-Beobachtung "Absurdität ohne Gleichen"

Bei der Brandenburger AfD kommt die drohende Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz nicht gut an. Beim Parteitag in Rangsdorf waren auch die Medien ein Thema.
Benjamin Lassiwe Benjamin Lassiwe
Andreas Kalbitz sprach beim Parteitag der AFD über die rohende Beobachtung seiner Partei durch den Verfassungsschutz (Archivbild).
Andreas Kalbitz sprach beim Parteitag der AFD über die rohende Beobachtung seiner Partei durch den Verfassungsschutz (Archivbild). Bernd Settnik
Rangsdorf.

Brandenburgs AfD-Landeschef Andreas Kalbitz hat die drohende Beobachtung seiner Partei durch den Verfassungsschutz als „Absurdität ohne Gleichen“ bezeichnet. Der Verfassungsschutz sei zu einem „politischen Instrumentarium“ geworden, sagte Kalbitz am Samstag zu Beginn eines Parteitags der AfD in Rangsdorf (Teltow-Fläming).

Auf der zweitägigen Veranstaltung wollte die AfD die letzten noch fehlenden Plätze ihrer Landesliste wählen: Ein erster Parteitag Anfang Januar war wegen eines chaotischen Wahlverfahrens nach zweieinhalb Tagen geendet, ohne dass die Partei eine vollständige Landesliste wählen konnte.

„Vogelschiss wird uns verziehen”

Kalbitz ermahnte seine Partei zudem zum Zusammenhalt: „Der ein oder andere Vogelschiss wird uns verziehen“, sagte Kalbitz. „Was uns nicht verziehen wird, ist Uneinigkeit und Spalterei.“

Die AfD sei nicht dazu da, den Medien zu gefallen. Den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) schmähte Kalbitz vor den etwa 100 Teilnehmern als „Karl-Eduard von Schnitzler für Arme“, die Brandenburger Zeitungen bezeichnete er als „etablierte Schmutzblätter“.

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