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Endlich wieder guter Wein

Diesmal werden viel Ertrag und tolle Qualität erwartet.
Diesmal werden viel Ertrag und tolle Qualität erwartet.
Hendrik Schmidt

Nach einem eher schwachen Jahrgang schöpfen Brandenburgs Winzer neue Hoffnung.

Märkische Winzer erwarten einen guten Jahrgang 2013. Die Lese sei nahezu abgeschlossen, sagte der Sprecher des Agrarministeriums. „Sowohl bei Qualität als auch Menge haben wir die größten Hoffnungen.“ Das Jahr 2012 war für die Winzer ein eher schwacher Jahrgang. In den Vorjahren lag der Ertrag zwischen 300 und 600 Hektoliter – je nach Wetterlage.

Im Land reifen die Reben auf 30 Hektar. Es gibt rund 26 Standorte: so in Südbrandenburg, im Raum Werder, in Potsdam, aber auch im Norden in der Uckermark. Gemessen an der bundesweiten Fläche von rund 102 000 Hektar ist es nur ein winziges Gebiet. Brandenburg hofft auf weitere Rebrechte. Darüber entscheidet und wacht die Europäische Union.

Die Brandenburger Winzer, die zum Weinbauverband Saale-Unstrut gehören, nutzen etwa 20 Rebsorten, darunter die Klassiker Müller/Thurgau, Regent und Dornfelder. Widerstandsfähiger sind etwa Johanniter, Solaris oder Helios bei den Weißweinen.