HALLE FÜR FLÜCHTLINGE ANGEZÜNDET

Ex-NPD-Politiker kommt wegen Turnhallenbrand ins Gefängnis

Ein Ex-NPD-Politiker ist zu einer hohen Haftstrafe verurteilt worden, weil er eine Turnhalle angezündet hatte, in der Flüchtlinge untergebracht werden sollten.
dpa
Der ehemalige NPD-Politiker Maik Schneider (r) zu Beginn des Prozesses.
Der ehemalige NPD-Politiker Maik Schneider (r) zu Beginn des Prozesses. Bernd Settnik
Im Prozess um die angezündete Turnhalle ist das Urteil gefallen.
Im Prozess um die angezündete Turnhalle ist das Urteil gefallen. Julian Stähle
Potsdam.

Der ehemalige NPD-Politiker Maik Schneider ist am Mittwoch im Revisionsprozess zu neun Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. „Alle Taten sind Ausdruck einer menschenverachtenden fremdenfeindlichen Gesinnung”, sagte der Vorsitzende Richter Klaus Feldmann in der Urteilsbegründung.

Schneider habe im August 2015 eine Sporthalle in Nauen (Havelland) angezündet, in der Flüchtlinge untergebracht werden sollten, hieß es von der Kammer. Dafür und für weitere Taten sprachen die Richter die Strafe aus. Die Staatsanwaltschaft hatte acht Jahre und drei Monate Haft gefordert.

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