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Geburtsstation soll bleiben

Brandenburgs Sozialministerin Golze (Linke) will sich für den Erhalt der Station in dem Krankenhaus einsetzen.

Die Station zählt weniger als 300 Geburten pro Jahr.
Archiv Uckermark Kurier Die Station zählt weniger als 300 Geburten pro Jahr.

Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze (Linke) hat sich für den Erhalt der Geburtsstation im Klinikum Templin ausgesprochen. „Wir haben das Ziel, dem Träger zu helfen, die Station zu erhalten“, sagte sie am Mittwoch in der Fragestunde des Landtags, als der Templiner Abgeordnete Henryk Wichmann (CDU) nach der Zukunft der Geburtsstation gefragt hatte.

Golze betonte, dass seit 2013 ein Prüfauftrag zur Zukunft von Geburtsstationen bestehe, die weniger als 300 Neugeborene pro Jahr verzeichnen. „Im Unterschied zu anderen Bundesländern gibt es aber in Brandenburg keinen Automatismus, dass die Station geschlossen wird, wenn weniger als 300 Geburten vorliegen.“ Vielmehr werde im Einzelfall geprüft, wie die Versorgungssicherheit gewährleistet werden könne. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft der Station werde auf der Landeskrankenhauskonferenz im Juni gefällt. Dem könne sie nicht vorgreifen.