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Gefahrgutlaster kippt um und fängt Feuer

Der Sattelzug kippte auf die Gegenfahrbahn.
Der Sattelzug kippte auf die Gegenfahrbahn.
Friedrich Bungert

Ein Sattelzug kam auf die Gegenfahrbahn und verunglückte. Obwohl das Fahrzeug in Flammen aufging, konnte der Fahrer bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Doch die A 10 bleibt vorerst gesperrt.

Wegen eines brennenden Gefahrguttransporters ist der südliche Berliner Ring in beiden Richtungen gesperrt worden. Aus zunächst ungeklärter Ursache sei der Sattelzug von der A10 abgekommen und auf die Gegenfahrbahn gekippt, teilte die Polizei mit. Ein entgegenkommendes Auto sei in den Straßengraben gefahren, ein weiterer Lkw mit dem Laster zusammengestoßen. Der 34 Jahre alte Fahrer des Gefahrgut-Transporters wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Nach ambulanter Behandlung wurde er wieder entlassen.

Der Abschnitt nahe dem Autobahndreieck Nuthetal war vom Mittag an wegen Lösch- und Bergungsarbeiten in beide Richtungen gesperrt. Am frühen Dienstagabend hieß es von der Polizei, dass Sperrung und Bergungsarbeiten noch andauern werden.

Keine Gefahr für Personen und Umgebung

Aus dem umgekippten Sattelzug lief nach Angaben der Polizei Kraftstoff aus, der sich dann entzündet habe. Der Sattelzug hatte laut Polizei das Stoffgemisch mit der UN-Nummer 3264. Es handelt sich dabei um ein ätzendes, saures, anorganisches, flüssiges Stoffgemisch. Laut Angaben der Feuerwehr bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Personen in der Umgebung, so die Polizei. Die Gefahrstoffeinheit  des Landkreises Potsdam-Mittelmark untersucht derzeit, ob das Ladegut mit den Ladepapieren übereinstimmt und wie die Flüssigkeitsreste geborgen werden können.

In beiden Fahrtrichtungen bildeten sich Rückstaus von mehreren Kilometern. Der Verkehr wurde ab dem Autobahndreieck Nuthetal und ab der Anschlussstelle Ludwigsfelde Ost um den Unfallort herumgeleitet.