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An Berliner Siegessäule

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Greenpeace taucht Kreisverkehr in Farbe

Greenpeace-Aktivisten schufen ein riesiges Sonnensymbol an der Berliner Siegessäule.
Greenpeace-Aktivisten schufen ein riesiges Sonnensymbol an der Berliner Siegessäule.
Greenpeace/ZVG

Greenpeace-Aktivisten haben am Dienstag für den Kohleausstieg und mehr erneuerbare Energien demonstriert. Dabei kamen Tausende Liter Farbe auf die Straße.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat am Dienstag an der Berliner Siegessäule unter dem Motto „Sonne statt Kohle“ für einen konsequenten Klimaschutz durch einen raschen Ausstieg aus der Kohle und mehr erneuerbare Energien demonstriert. Anlass für die Demo ist das Treffen der Kohlekommission in der Bundeshauptstadt.

Das Gremium soll bis Ende des Jahres unter anderem ein Datum für den Ausstieg aus der Stromgewinnung aus Kohle, einen Ausstiegspfad sowie Perspektiven für neue Jobs in den Kohleregionen wie der Lausitz vorschlagen. Außerdem geht es um Maßnahmen, wie die Lücke zu Klimaschutzzielen 2020 geringer gehalten werden kann. In der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung” sitzen Vertreter von Wirtschaft, Gewerkschaften, Umweltverbänden, Wissenschaft, Politik und betroffenen Regionen.

3500 Liter abwaschbare Farbe

Die Umweltschützer verwandelten mit 3500 Litern „umweltfreundlicher und abwaschbarer Farbe” den Kreisverkehr um die Siegessäule mit seinen sternförmigen Zufahrten in ein riesiges Sonnensymbol. „Der verschleppte Kohleausstieg ruiniert Deutschlands Klimabilanz und bremst die Modernisierung unseres Energiesystems hin zu Solar und Windkraft“, sagte Greenpeace-Sprecher Christoph von Lieven.

 

 

„Die Kohlekommission gibt den betroffenen Menschen und Investoren nur dann die nötige Planungssicherheit, wenn sie ein Enddatum festlegt, mit dem Deutschland seine Klimaziele nachweislich erreicht“, so von Lieven weiter. Wetterextreme wie Starkregen, Stürme und anhaltende Trockenzeiten träten immer häufiger auf und zeigten, dass der Klimawandel längst auch in Deutschland angekommen sei. Gleichzeitig exportiere Deutschland immer mehr Strom, der überwiegend aus klimaschädlichen Kohlekraftwerken stamme, kritisiert die Umweltschutzorganisation.

Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. 

 

 

Kommentare (1)

Da kann man mal sehen was diese Greenpeace Kollegen im Kopf haben, nichts, hohl. Fanatisch hinter ihrer Sache stehen und dabei das Leben anderer Menschen aufs Spiel setzen. Die gehören vom Verfassungsschutz beobachtet ,und zwar an erster Stelle.