Unsere Themenseiten

:

Hoffnung auf Stellenerhalt bei Deutscher Bank

Die Prenzlauer Filiale der Deutschen Bank am Marktberg soll auch in Zukunft erhalten bleiben.
Die Prenzlauer Filiale der Deutschen Bank am Marktberg soll auch in Zukunft erhalten bleiben.
Sebastian Klaus

Bei Deutschlands größter Geschäftsbank sollen bald viele Zweigstellen schließen. Die Uckermark dürfte jedoch nicht betroffen sein.

Die Deutsche Bank wird bis Ende nächsten Jahres fast jede vierte Filiale in Deutschland schließen. Um ihr Privat- und Firmenkundengeschäft in Deutschland neu aufzustellen, legt die Bank im Laufe des Jahres 2017 einen Teil ihrer 723 Filialen zu 535 größeren Standorten zusammen. Rund 2500  Menschen verlieren ihre Jobs. Über die Streichung von etwa 1000 weiteren Stellen in anderen Bereichen in Deutschland wird laut Angaben des Manager Magazins noch verhandelt. Vor allem die Großstädte sind betroffen: So sollen alleine in Berlin bis Ende 2017 deutlich mehr als 20 Filialen schließen.

Befürchtungen, dass auch die Filialen in Schwedt und Prenzlau von der Neuausrichtung betroffen sein könnten, entkräftete die Filialdirektorin der Zweigstelle am Marktberg in Prenzlau, Pamela Schulze, auf Nachfrage des Uckermark Kurier am Freitag: „Ich kann alle Mitarbeiter und Kunden in der Region beruhigen. Die Zweigstellen in Prenzlau und Schwedt sind nicht von der Umstrukturierung betroffen.“

Kurz bevor die mediale Bombe am Donnerstag platzte, erfuhren auch Schulze und ihre Mitarbeiter von der geplanten Neuausrichtung der Bank: „Das ging im Grunde den ganzen Donnerstag lang, dass wir von der Zentrale mit Informationen versorgt wurden“, erzählte Schulze. In Kürze will Schulze eine Pressemitteilung veröffentlichen. In der Zwischenzeit kann sie ihre Mitarbeiter jedoch beruhigen: „Die Schließungen sollen sich hauptsächlich auf die Ballungsgebiete beschränken“, sagte Schulze. „Wir denken immer positiv."