Wegen Corona

Kaum geöffnet sollen Brandenburgs Weihnachtsmärkte wieder schließen

Damit reagiert die Landesregierung auf die steigenden Inzidenzen im Bundesland. Außerdem sollen schärfere Corona-Regeln beschlossen werden.
dpa
Die Weihnachtsmärkte in Brandenburg, wie hier in Potsdam, sollen wieder zumachen. Das beschloss die Landesregierung am Mo
Die Weihnachtsmärkte in Brandenburg, wie hier in Potsdam, sollen wieder zumachen. Das beschloss die Landesregierung am Montag Monika Skolimowska
Potsdam

Kurz nach der Eröffnung droht Weihnachtsmärkten in Brandenburg bereits das Aus. „Weihnachtsmärkte sollen nicht eröffnet, beziehungsweise bestehende wieder geschlossen werden”, teilte die Landesregierung am Montag mit. Die Verordnung soll ab Mittwoch gelten – am Dienstag will das Kabinett über schärfere Corona-Regeln entscheiden.

Verkäufer reagieren enttäuscht

Erst am Montagmorgen hatte der Weihnachtsmarkt auf dem Luisen- und Bassinplatz in Potsdam seine Türen geöffnet. „Ich bin ganz traurig und kämpfe mit den Tränen”, sagte eine Verkäuferin. „Wozu lässt man sich Impfen und macht das alles mit?” Der Kollege am Würstchenstand nebenan sagte: „Hätten wir das eine Woche vorher gewusst, hätten wir alles Zuhause stehen gelassen.”

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Auch in der zweitgrößten Stadt Brandenburgs, in Cottbus, dreht sich seit heute das Riesenrad in der Innenstadt. Die Stadt will nach Aussage von Sprecher Jan Gloßmann erst einmal abwarten, was das Brandenburger Kabinett am Dienstag an neuen Bestimmungen verkündet.

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Auch in Frankfurt (Oder) ist der Weihnachtsmarkt seit Montag geöffnet. Die Stadt wolle die Verordnung der Landesregierung abwarten, sagte Sprecher Uwe Meier. Andere Städte und Landkreise hatten bereits zuvor angekündigt ihre Weihnachtsmärkte auch in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Darunter der Kreis Oberspreewald-Lausitz mit der Spreewaldweihnacht in Lehde.

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