Corona-Infektionslage

Keine Anwesenheitspflicht mehr für Schüler in Brandenburg

Laut Brandenburgs Bildungsministerin Ernst gilt bald keine Anwesenheitspflicht mehr für Schüler. Auch die Weihnachtsferien werden vorgezogen.
dpa
Corona-Regeln in einer Grundschule (Symbolbild)
Corona-Regeln in einer Grundschule (Symbolbild) Annette Riedl
Potsdam

An den Brandenburger Schulen gilt wegen der Corona-Infektionslage bald keine Anwesenheitspflicht für die Schüler mehr. „Für den schulischen Bereich werden wir die Präsenzpflicht aufheben“, sagte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Dienstag im RBB-Inforadio. „Es ist der Wunsch vieler Eltern, dass sie ihre Kinder nicht in die Schule schicken wollen.“ Die Einzelheiten – etwa Ausnahmen für Abschlussklassen – würden noch ausgearbeitet.

Außerdem plant Ernst, die Weihnachtsferien für Brandenburger Schülerinnen und Schüler um drei Tage vorzuziehen. Ursprünglich sollte der 23. Dezember der erste Ferientag in Brandenburg sein. Neuer Ferienbeginn soll jetzt Montag, der 20. Dezember, sein.

Keine Schulschließungen

Ernst sieht auch die Erwachsenen in der Pflicht, durch Impfungen die Situation für die Kinder zu entspannen. Schulschließungen sollten nicht die Lösung sein.

Die rot-schwarz-grüne Landesregierung in Brandenburg will angesichts der wachsenden Belastung von Krankenhäusern am (heutigen) Dienstag schärfere Corona-Regeln beschließen. Ab Montag soll die 2G-Regel in vielen Geschäften gelten, ausgenommen sind Supermärkte und andere Läden für den täglichen Bedarf.

Ausgangsbeschränkungen bis 6 Uhr

Die 2G-Regel erlaubt den Zugang nur geimpften und genesenen Menschen, sie gilt bereits in Kneipen, Theatern, Kinos, Konzerthäusern und Bädern. Weihnachtsmärkte sollen wieder schließen. In bestimmten Fällen sind Ausgangsbeschränkungen von 22 Uhr bis 6 Uhr geplant.

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