In neun Landkreisen

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Kita-Streiks werden fortgesetzt

Zahlreiche Einrichtunge bleiben wohl geschlossen oder bieten nur Notdienste an.
Zahlreiche Einrichtunge bleiben wohl geschlossen oder bieten nur Notdienste an.
Jan Woitas

Jetzt beginnt die dritte Woche, in der die Erzieher ihre Arbeit niederlegen. Tausende Eltern müssen sich voraussichtlich über mehrere Tage um die Betreuung ihrer Kinder selbst kümmern.

Rund 2000 Erzieherinnen kommunaler Kitas wollen von Dienstag an erneut ihre Arbeit niederlegen. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi bleiben in neun Landkreisen Kindertagesstätten voraussichtlich die ganze Woche geschlossen oder bieten nur Notdienste an. Betroffen sind Einrichtungen in den Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel, Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald, Uckermark und Barnim. Tausende Eltern müssen sich dort selbst um die Betreuung ihrer kleinen Kinder kümmern.

Die Streiks würden solange fortgesetzt, bis auf Bundesebene ein akzeptables Angebot vorliegt, sagte Erich Mendroch von Verdi Berlin-Brandenburg.Bereits seit zwei Wochen wollen die Gewerkschaften mit bundesweiten Kita-Streiks bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Eingruppierung für die rund 240 000 Erzieherinnen und Sozialarbeiter in den kommunalen Kitas durchsetzen. Dies entspräche im Durchschnitt einer Gehaltserhöhung von zehn Prozent. Die Arbeitgeber halten dies für nicht finanzierbar.