LINKSEXTREMISMUS

Krawalle bei Demo gegen Räumung von „Liebig 34”

Bei den Protesten gegen die Räumung des von Linksextremen besetzten Hauses hat es am Freitagabend Ausschreitungen gegeben.
dpa
Immer wieder wurden bei den Protesten gegen die Räumung von „Liebig 34” Bransätze gezündet.
Immer wieder wurden bei den Protesten gegen die Räumung von „Liebig 34” Bransätze gezündet. Adam Berry
Ein im Zuge der Proteste gegen die Räumung von „Liebig 34” zerstörtes Wartehäuschen
Ein im Zuge der Proteste gegen die Räumung von „Liebig 34” zerstörtes Wartehäuschen Paul Zinken
Die Polizei hatte Mühe, Herr der Lage zu bleiben.
Die Polizei hatte Mühe, Herr der Lage zu bleiben. Paul Zinken
Schätzungsweise mehr als tausend Menschen demonstrierten gegen die Räumung von „Liebig 34”
Schätzungsweise mehr als tausend Menschen demonstrierten gegen die Räumung von „Liebig 34” Adam Berry
Schätzungsweise mehr als tausend Menschen demonstrierten gegen die Räumung von „Liebig 34”
Schätzungsweise mehr als tausend Menschen demonstrierten gegen die Räumung von „Liebig 34” Adam Berry
Immer wieder wurden bei den Protesten gegen die Räumung von „Liebig 34” Brandsätze gezündet.
Immer wieder wurden bei den Protesten gegen die Räumung von „Liebig 34” Brandsätze gezündet. ODD ANDERSEN
Die Polizei hatte Mühe, Herr der Lage zu bleiben.
Die Polizei hatte Mühe, Herr der Lage zu bleiben. ODD ANDERSEN
Die Polizei hatte Mühe, Herr der Lage zu bleiben.
Die Polizei hatte Mühe, Herr der Lage zu bleiben. ODD ANDERSEN
Berlin.

Flaschenwürfe, brennende Autos und Rangeleien: Bei einer Demonstration gegen die Räumung des Hauses „Liebig 34“ in Berlin kam es am Freitagabend zu Gewaltausbrüchen. Randalierer warfen immer wieder Feuerwerkskörper, Flaschen und Steine gezielt auf Einsatzkräfte, wie die Polizei mitteilte. In der Nähe des Hackeschen Marktes wurden Steine in mehrere Schaufenster geworfen.

Die Stimmung wurde zunehmend aggressiv

Die Polizei drohte mehrfach mit einer vorzeitigen Beendigung . „Sollte es zur fortgesetzten Begehung von Straftaten kommen, werden wir eine Auflösung des Aufzuges prüfen“, schrieb die Behörde am Freitagabend auf Twitter.

Das Haus „Liebig 34“ - ein Symbol der linksradikalen Szene, um das lange heftig gestritten wurde - war am Freitagmorgen unter Protest geräumt worden. Die Teilnehmer zogen Abend mit Sprechchören bei Regen durch Berlin-Mitte, die Stimmung war aggressiv. Der Demonstrationszug wurde immer wieder gestoppt. Es kam zu Rangeleien zwischen Polizisten und Demonstranten. Die Polizei drohte mit einer vorzeitigen Beendigung der Versammlung, sollte es weiter zu Gewaltausbrüchen kommen. Nach Einschätzung von Beobachtern vor Ort nahmen mehr als tausend Menschen an der Demonstration teil.

Gruppe von Demonstranten zerstörte gezielt Schaufenster und Autoscheiben

Eine Gruppe von etwa 20 Randalierern sonderte sich von der Demonstration ab und zerstörte gezielt Schaufenster und Autoscheiben an der Steinstraße, wie ein dpa-Reporter beobachtete. Während Demonstranten randalierten und die Polizei Zufahrten sperrte, ging das normale Leben am Freitagabend in Berlin-Mitte weiter und Menschen saßen etwa in Restaurants.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Wegen der Demonstration, und weil „mit weiteren Aktionen im Zusammenhang mit Liebig34 zu rechnen ist, sind wir weiterhin mit etwa 1900 Kolleginnen & Kollegen im Einsatz“, teilte die Polizei am Abend auf Twitter mit.

Gewaltausbrüche bereits in der Nacht zuvor

Die Beamten hatten sich auf einen größeren Einsatz vorbereitet: Bereits in den Nächten vor der Räumung war es zu Gewaltausbrüchen gekommen. Am frühen Montagmorgen hatten mutmaßlich Extremisten einen Brandanschlag auf Kabelverbindungen der S-Bahn nahe dem Bahnhof Frankfurter Allee in Friedrichshain verübt. Ein Bekennerschreiben deutete auf Täter aus dem linksextremen Milieu. Die Verfasser schrieben, der Anschlag richte sich gegen die Räumung der Liebigstraße 34.

57 Menschen zählte die Polizei im am Freitagmorgen in dem Haus „Liebig34“. Die Beamten stellten die Personalien fest und entließen sie. Ermittelt werde wegen des Verdachts auf Hausfriedensbruch. Auch rund 100 Polizisten aus Mecklenburg-Vorpommern unterstützen den Einsatz, über dessen Termin MV-Innenminister Lorenz Caffier (CDU) sein Unverständnis geäußert hatte.

Dieser Artikel wurde im Verlauf des Abends mehrfach aktualisiert

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Kommentare (6)

Die ganze Aktion ist ein politisches Ablenkungsmanöver. Für eine zeitweise Räumung hätten sicherlich die 3 Helden-Polizisten von der Reichstagstreppe genügt. Hier wird mal wieder ein Theaterstück inszeniert. Welche Leute aus der Liebig-34 sollen gemäß welcher Definition linksextrem sein?

warst Du dabei, dass Du das so genau beurteilen kannst?!

Einfach ekelhaft, wie Ihre verzeckten Schwestern dort gehaust haben.
Da kommt einen ja die Kotze, viel mehr Kotze als bei Ihrem roten Geschwabbel.
Sowas unterstützen Sie und Ihre roten Freunde hier?
Pfui Sie oller Assi!

bei deinem braunen Geschwafel kommt einem aber auch das Kotzen.

in einem mit massiven Fehlern behaftetem politischen Systems - in einem ehemals stolzem Deutschland

... Laut der Duden Definition bedeutet asozial: unfähig zum Leben in der Gemeinschaft oder am Rand der Gesellschaft lebend, z.B. die Regeln und Gesetze verachten.