ENTSCHEIDUNG

Sozialplan für "Lila Bäcker"-Mitarbeiter angekündigt

Der Insolvenzverwalter der angeschlagenen Bäckereikette hat einen Schritt auf die Mitarbeiter gemacht, die vorläufig freigestellt wurden. Das gilt jedoch nicht für alle.
Jörg Spreemann Jörg Spreemann
An einem Geschäft in Stralsund hängt das Firmen-Schild mit dem Logo der Bäckereikette „Lila Bäcker”.
An einem Geschäft in Stralsund hängt das Firmen-Schild mit dem Logo der Bäckereikette „Lila Bäcker”. Stefan Sauer (Archiv)
Berlin.

Für die Mitarbeiter des insolventen „Lila Bäcker” am Standort Dahlewitz bei Potsdam, die von dem seit diesem Freitag geltenden Aus der Brotherstellung betroffen sind, soll es einen Sozialplan geben. Darin können zum Beispiel Abfindungen vereinbart werden. Das kündigte Insolvenzverwalter Rolf Rattunde auf Nachfrage des Nordkurier an.

Mitarbeiter sind nur freigestellt, nicht entlassen

Das gelte jedoch nur für Mitarbeiter, für die ein Betriebsrat zuständig sei, schränkte er ein. Sowohl die Mitarbeiter am Produktionsstandort Dahlewitz als auch in den 64 Filialen in Berlin und Brandenburg, die seit heute geschlossen sind, seien nur vorläufig freigestellt.

Der angeschlagene „Lila Bäcker” mit rund 2500 Mitarbeitern in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin versucht derzeit, durch eine Sanierung wieder auf wirtschaftlich gesunde Beine zu kommen. Dazu haben Banken bis Ende August eine Brückenfinanzierung auf den Weg gebracht.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Berlin

zur Homepage