GEWALT IN BERLIN

Mann mit Trompete niedergeschlagen

Im Berliner Hauptbahnhof haben zwei junge Rumänen einen Deutschen niedergeschlagen und verletzt – mit einem erstaunlichen Tatwerkzeug.
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Die Polizei stellte die Trompete und ein Saxophon sicher. (Motivbild)
Die Polizei stellte die Trompete und ein Saxophon sicher. (Motivbild) Patrick Seeger
Berlin.

Ein Bahnreisender ist am Dienstagmorgen im Berliner Hauptbahnhof von zwei Jugendlichen attackiert und schwer verletzt worden. Wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte, sei der 36-jährige Deutsche mit zwei Rumänen, 15 und 17 Jahre alt, aneinander geraten.

Worum es bei dem Streit ging wurde nicht erklärt, nach Darstellung der Polizei ging die Aggression aber von den Rumänen aus. Zunächst habe der 15-jährige dem Mann ins Gesicht geschlagen, anschließend habe der 17-jährige mit einer Trompete nachgesetzt und dem Mann damit gegen Kopf und Oberkörper geschlagen. Der Mann habe daraufhin Prellungen im Gesicht erlitten und sich einen Zahn abgebrochen.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die beiden rumänischen Jugendlichen ein. Die Trompete sei sichergestellt worden, heißt es in der Meldung – und vorsorglich auch ein Saxophon, dass die beiden Jugendlichen ebenfalls dabei hatten. In Haft kamen sie allerdings nicht: Nach Rücksprache mit den Eltern habe man die Jugendlichen wieder gehen lassen, hieß es dazu.

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