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Markov hat Transporterkosten gespendet

Justizminister Helmuth Markov (Linke) steht in der Dienstwagen-Affäre unter Druck.
Justizminister Helmuth Markov (Linke) steht in der Dienstwagen-Affäre unter Druck.
Patrick Pleul

Eine Zahlung für das privat genutzte Fahrzeug aus dem Landesfuhrpark hatte der Justizminister aber abgelehnt.

Justizminister Helmuth Markov (Linke) hat den Betrag für seine umstrittene Privattour mit einem Transporter aus dem Landesfuhrpark gespendet. „Zwar habe ich nicht unrechtmäßig gehandelt, aber ich habe verstanden, dass in der Öffentlichkeit nicht alles was juristisch legal ist, auch als moralisch legitim angesehen wird. Deshalb habe ich das Geld für einen guten Zweck gespendet“, sagte er am Mittwoch laut Mitteilung des Ministeriums.

Die oppositionelle CDU hatte am Morgen von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) die Entlassung Markovs gefordert. Woidke wollte sich am Mittag bei einem Termin in Frankfurt (Oder) nicht zu Markov äußern.

Die Spende in Höhe von 1000 Euro - gut doppelt so viel wie die Kosten für den Transporter - ging an die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, die sich unter anderem in der Hospizarbeit engagiert.

Am Dienstag hatte Markov eine Rückzahlung im Finanzausschuss des Landtags noch ausdrücklich abgelehnt. Zugleich bestand er darauf, keinen Fehler begangen und nicht gegen Vorschriften verstoßen zu haben.

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