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Marmorsaal bald für Besucher zugänglich

Der Hauptfestsaal in dem barocken Schloss hat seinen Namen wegen des Fußbodens und der Wandverkleidungen aus Marmor. Er war zuletzt acht Jahre lang gesperrt.
Der Hauptfestsaal in dem barocken Schloss hat seinen Namen wegen des Fußbodens und der Wandverkleidungen aus Marmor. Er war zuletzt acht Jahre lang gesperrt.
Bernd Settnik

Als Preußens König Friedrich II. das Neue Palais mit seinen Sälen errichten ließ, wurden Kosten gespart. Heute haben Restauratoren mit den Folgen zu kämpfen.

Die mehrjährigen Restaurierungen des Marmorsaals im Potsdamer Neuen Palais sind beendet. Dem 600 Quadratmeter großen Raum in der obersten Etage des von Preußenkönig Friedrich II. (1712-1786) erbauten Schlosses sei sein historischer Charakter zurückgegeben worden, sagte Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, am Montag im Neuen Palais in Potsdam.

Bereits ab Mittwoch können Besucher den europaweit einmaligen Raum ansehen im Neuen Palais, das ebenso wie Schloss Sanssouci im Park Sanssouci liegt. Ab sofort laufen sie aber über einen gläsernen Steg, um das Kunstwerk nicht zu schädigen.

Der Boden aus vielfarbigem schlesischem Marmor glänzt wieder, die Decke ziert ein riesiges Gemälde. Dazu kommen vier Kunstwerke an den Seitenwänden. Die Szenerie beleuchten acht gewaltige Kronleuchter.