MEDIKAMENTEN-SKANDAL

Ministerium verbietet Lunapharm den Betrieb

Das Brandenburger Unternehmen Lunapharm soll mit gestohlenen Krebsmedikamenten gehandelt haben.
dpa
ARCHIV - 23.08.2018, Brandenburg, Blankenfelde-Mahlow: Das Gebäude der Lunapharm Deutschland GmbH. (zu "Sitzung des Gesundheitsausschusses des Landtags Brandenburg u.a. zur Task Force Lunapharm" vom 05.09.2018) Foto: Patrick Pleul/ZB/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV – 23.08.2018, Brandenburg, Blankenfelde-Mahlow: Das Gebäude der Lunapharm Deutschland GmbH. (zu „Sitzung des Gesundheitsausschusses des Landtags Brandenburg u.a. zur Task Force Lunapharm” vom 05.09.2018) Foto: Patrick Pleul/ZB/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Patrick Pleul
Potsdam.

Das im Zentrum eines Pharmaskandals stehende Brandenburger Unternehmen Lunapharm darf keine Arzneimittel mehr herstellen oder in den Verkehr bringen. Die entsprechende Erlaubnis sei untersagt worden, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Die Anordnung habe das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit erlassen. Noch bis 6. Februar ruhe weiter die Großhandelserlaubnis. Weitere Angaben wurden nicht gemacht.

Das ARD-Politikmagazin „Kontraste“ hatte zuvor aus dem Bescheid zitiert. Begründung für den Widerruf sei danach, dass das Unternehmen über einen „langen Zeitraum und in schwerwiegender Weise gegen arzneimittelrechtliche Vorgaben verstoßen“ habe.

Der Skandal hatte die Potsdamer Landesregierung im Spätsommer über Monate erschüttert und letztlich zum Rücktritt von Sozialministerin Diana Golze (Linke) geführt.

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