Gegen Migranten

Mit Nachtsichtgerät und Lampen wollen Rechtsextreme Grenze kontrollieren

Die Polizei prüft einen Aufruf der Splitterpartei „III. Weg”. Deren Mitglieder haben sich zu einem „Grenzgang” verabredet.
dpa
Die Polizei prüft einen Aufruf einer rechtsextremen Splitterpartei.
Die Polizei prüft einen Aufruf einer rechtsextremen Splitterpartei. ©-chalabala.cz---stock.adobe.com
Potsdam

Die Behörden prüfen einen Internet-Aufruf der rechtsextremen Splitterpartei „III. Weg” zu einem Vorgehen gegen Migranten an der deutsch-polnischen Grenze. Mitglieder rufen dabei für Samstagabend zu einem „Grenzgang” im Raum Guben in Brandenburg auf.

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Mitzubringen seien wetterfeste dunkle Kleidung und Schuhe, Stirnlampe, Taschenlampe und wenn vorhanden, ein Nachtsichtgerät, heißt es auf der Internetseite. „Den Aufruf kennen wir”, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Dienstag. Man stehe in enger Abstimmung mit den Landesbehörden in Brandenburg und arbeite auch mit dem polnischen Grenzschutz zusammen. Die grenzpolizeiliche Aufgabenwahrnehmung sei Sache der Bundespolizei, betonte er. Die Einsatzkräfte seien in den vergangenen Wochen verstärkt worden.

Bundespolizei griff viele illegale Einwanderer auf

Die Bundespolizei griff im Oktober bisher fast so viele Menschen an der deutsch-polnischen Grenze in Brandenburg wegen unerlaubter Einreise über Belarus nach Deutschland auf wie von Januar bis September. Bis Sonntag zählten die Beamten in diesem Jahr bisher 3302 unerlaubte Einreisen über Belarus und Polen, bis Ende September waren es laut Bundespolizeidirektion Berlin 1556. Die aufgegriffenen Menschen seien vorrangig aus dem Irak, aus Syrien, dem Iran und Jemen gekommen.

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Die Bundesregierung und die Regierungen in Lettland, Litauen und Polen beschuldigen den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko, in organisierter Form Migranten und Flüchtlinge aus Krisenregionen an die EU-Außengrenze zu bringen.

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Kommentare (2)

sind Lukaschenkows perfide Rache an die EU. Im Winter wird man in den polnischen Wäldern über ihre Leichen stolpern.

sollte man unterstützen