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Nach starkem Regen droht Hochwasser

In Brandenburg gab es am Freitag Dauerregen.
In Brandenburg gab es am Freitag Dauerregen.
Ralf Hirschberger

Die Flüsse Schwarze Elster und Spree im Süden des Landes sowie die Stepenitz im Nordwesten könnten über die Ufer treten.

Nach starken Regenfällen könnte in Brandenburg am Freitag an einigen Flüssen die erste Hochwasseralarmstufe ausgerufen werden. Vor allem die Schwarze Elster und die Spree im Süden sowie die Stepenitz im Norden des Landes dürften nach Angaben des Landesamtes für Umweltschutz in Potsdam betroffen sein. Der Landkreis Prignitz hat bereits gewarnt, dass die Stepenitz und ihre Nebenflüsse über die Ufer treten und es zu Überflutungen kommen könnte.

Das kleine Flüsschen Stepenitz ist häufiger und früher als andere Gewässer in Brandenburg von Hochwasser betroffen. Im Zuge seiner Renaturierung wurden aber in den vergangenen Jahren besondere Überschwemmungsflächen geschaffen. Am Donnerstag erreichte der Wasserstand bei Meyenburg 100 Zentimeter. Von 150 Zentimetern an gilt die Alarmstufe I, die niedrigste von insgesamt vier Stufen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Potsdam rechnet für den Tag mit Dauerregen und örtlichen Gewittern mit starkem Regen. Deshalb könnte der Wasserstand an vielen Flüssen rasch steigen.