ZU SCHNELL

Neue Vollsperrung der A10 auf dem Berliner Ring droht

Viele Autofahrer missachten die Höchstgeschwindigkeit auf einer beschädigten A10-Brücke bei Berlin. Wenn das so weitergeht, könnte sie bald wieder voll gesperrt werden.
dpa
Die erste Vollsperrung war aufgehoben worden, nachdem sie zu langen Staus geführt hatte.
Die erste Vollsperrung war aufgehoben worden, nachdem sie zu langen Staus geführt hatte.
Erkner.

Auf dem östlichen Berliner Ring der Autobahn A10 droht erneut eine Vollsperrung, weil viele Autofahrer auf einer beschädigten Autobahnbrücke die Höchstgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde missachten.

Mitte Oktober war die Mühlenfließbrücke gesperrt worden, nachdem es bei Bauarbeiten zu einem Brand gekommen war. Wenige Tage später war sie mit der angeordneten Höchstgeschwindigkeit freigegeben worden, nachdem die Vollsperrung zu langen Staus geführt hatte.

Durch Raser lösen sich Dübel aus dem Beton

Durch ein „mobiles Fahrbahnsystem” mit Überfahrtsrampen seien auch größere Schadstellen passierbar, sagte Autobahnchef Andreas Müller am Mittwoch. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit werde von vielen Autofahrern jedoch missachtet.

„Durch die zu hohen Geschwindigkeiten wirken Schubkräfte auf das Überfahrsystem, die die Dübel und Schrauben im Beton lösen”, sagte Müller. Sollten die Autofahrer die Vorschriften weiterhin missachten, drohe erneut ein Vollsperrung.

Um die Einhaltung der Geschwindigkeit zu überwachen, habe man auch die Polizei mit ins Boot geholt. Der momentane Spitzenreiter liege bei 112 Kilometern pro Stunde, sagte Müller.

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