FLUGUNFALL

Pilot stirbt bei Flugzeug-Absturz in Zehdenick

Bei Zehdenick in Brandenburg ist ein Kleinflugzeug abgestürzt. Ein Mann ist dabei ums Leben gekommen. 14 Fallschirmspringer, die an Bord des Flugzeugs waren, sind noch vor dem Unglück aus dem Flugzeug gesprungen.
dpa
Ein Kleinflugzeug ist auf einem Feld zwischen dem Ortsteil Badingen und Gransee abgestürzt.
Ein Kleinflugzeug ist auf einem Feld zwischen dem Ortsteil Badingen und Gransee abgestürzt. Monika Skolimowska
Der Pilot ist bei dem Unglück gestorben.
Der Pilot ist bei dem Unglück gestorben. Monika Skolimowska
Zehdenick.

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs nahe Zehdenick in Brandenburg (etwa 70 Kilometer nördliche von Berlin) ist am Mittwoch ein Mann ums Leben gekommen. Laut Polizei handelt es sich bei dem Toten um den 31-jährigen Piloten der Maschine. Das Flugzeug sei beim Landeanflug auf einem Feld nahe der L22 abgestürzt und komplett zerstört worden, wie eine Polizeisprecherin sagte.

14 Fallschirmspringer an Bord

An Bord des Flugzeugs sollen auch 14 Fallschirmspringer gewesen sein. Diese waren nach Polizeiangaben vor dem Unglück „planmäßig gesprungen“ und blieben unverletzt. Der Absturz im Landkreis Oberhavel ereignete sich kurz vor einem Flugplatz für Fallschirmspringer. Er liegt beim Zehdenicker Ortsteil Badingen.

Mehr lesen: Was wirklich beim Flugzeugabsturz auf Usedom passierte, bei dem ein bekannter Investor aus Hamburg starb.

Der Betreiber wollte sich am Dienstagabend nicht zu dem Absturz äußern. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat die Ermittlungen aufgenommen. Zwei Gutachter sollen nun klären, wie es zu dem Absturz des einmotorigen Flugzeugs des Typs Cessna 208 kam. Nach Angaben eines Sprechers ist das eine häufig von Fallschirmspringern genutzte Maschine.

Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 11. September, mehrfach aktualisiert.

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