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Platzeck liebt das Landleben

Der scheidende Ministerpräsident Matthias Platzecks (rechts) und sein Nachfolger Dietmar Woidke beim Treckertreffen.
Der scheidende Ministerpräsident Matthias Platzecks (rechts) und sein Nachfolger Dietmar Woidke beim Treckertreffen.
Patrick Pleul

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck verrät auf dem 5. Treckertreffen in Storkow, dass er sich ein Haus in der Uckermark bauen lässt. Eine der ersten Anschaffungen fürs neue Heim hat er schon mit seiner Frau abgestimmt.

Etwa 30 000 Besucher sind am Wochenende nach Veranstalterangaben zum 5. Treckertreffen in den Ortsteil Philadelphia (Oder-Spree) gekommen. Sie konnten bis Sonntag landwirtschaftliche Technik, Erntemethoden und ländliche Bräuche kennenlernen. Bei einer Ausfahrt von Oldtimern waren am Samstag nach Angaben des Vereins Schlepperfreunde Philadelphia etwa 400 Fahrzeuge unterwegs.

Zu den Gästen gehörten der scheidende Ministerpräsident Matthias Platzeck, sein vorgesehener Nachfolger, Innenminister Dietmar Woidke, sowie Agrarminister Jörg Vogelsänger (alle SPD). Wie Platzeck am Samstag sagte, baue er sich in der Uckermark gerade ein Haus. Eine seiner ersten Anschaffungen werde ein Traktor sein. Das habe er schon mit seiner Frau besprochen. „Ich helfe ihm beim Kauf und repariere den Trecker auch“, versprach Vereinssprecher Ralf Wittke.

Auch der künftige Regierungschef Woidke zeigte sich bei dem Treffen als Treckerfreund. Gemeinsam mit Platzeck tuckerte er in Philadelphia mit einem Schlepper über die Festwiese. Freudestrahlend berichtete Woidke, dass er mit Landmaschinen aufgewachsen sei. „Ich kann auch melken, aber das wird hier ja heute nicht gebraucht“, sagte der Agraringenieur aus Forst (Spree-Neiße). Sein Kollege Vogelsänger vom Agrarressort machte beim Fahren eines alten Bulldogge-Traktors ebenfalls eine gute Figur, wie Wittke berichtete.