Das Riesenrad auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin.
Das Riesenrad auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin. Lena Lachnit
Notrufmissbrauch

Polizei in Berlin ermittelt nach Anschlagsdrohung auf Weihnachtsmarkt

Eine Drohung gegen den Weihnachtsmarkt schreckt die Polizei in der Hauptstadt nach dem Anschlag 2016 besonders auf. Und sieht hat eine unmissverständliche Drohung.
Berlin

Nach dem Drohanruf eines Mannes, mit einem Fahrzeug in den Weihnachtsmarkt am Berliner Alexanderplatz rasen zu wollen, ermittelt die Polizei in der Haupststadt nun gegen unbekannt. „Der Hinweis hat sich nicht bestätigt”, teilte die Polizei am späten Sonntagabend mit. Ermittelt werde nun wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen.

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Der Hinweis war am Sonntagabend per Notruf eingegangen. Daraufhin waren die Sicherheitsmaßnahmen rund um den Alexanderplatz vorübergehend erhöht worden. Wie die „B.Z.” berichtet, wurde ein Tunnel in der Nähe gesperrt, die Polizei kontrollierte zahlreiche Autofahrer, Straßen rund um den Weihnachtsmarkt wurden dicht gemacht.

Wer die Polizei zum Vergnügen alarmiere, Polizeieinsätze auslöse und Menschen verunsichere, „dem könnte der Spaß schnell vergehen”, twitterte die Polizei. Notrufmissbrauch und Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten „können teuer werden und sogar im Gefängnis enden”.

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