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Polizeireform wird Chefsache

Die Polizeireform in Brandenburg sorgt seit Jahren für Diskussionen.
Die Polizeireform in Brandenburg sorgt seit Jahren für Diskussionen.
Robert Schlesinger

Brandenburgs Ministerpräsident will die Polizeireform an die tatsächlichen Bedürfnisse anpassen.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will die umstrittene Polizeireform zur Chefsache machen. „Die ursprünglichen Pläne sind nicht mehr realistisch“, sagte Woidke einem Medienbericht zufolge. Angesichts zahlreicher Einbruchdiebstähle und höherer Kriminalitätszahlen in den Grenzgemeinden müsse die Landesregierung reagieren. Nach den ursprünglichen Reformplänen sollte es 2019 noch 7000 Polizisten geben. „Ich habe zuletzt von 7300 bis 7400 Stellen gesprochen. Aber auch diese Zahl muss noch an die tatsächlichen Anforderungen angepasst werden“, sagte Woidke, der bis August 2013 Innenminister des Landes war.

„Wir prüfen jetzt zusätzlich die organisatorischen Abläufe in den Direktionen. In wenigen Tagen stellen wir erste Ergebnisse vor“, sagte der Ministerpräsident. „Dann werde ich eine Entscheidung treffen“, so Woidke.