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Räuber nach Banküberfall auf der Flucht

Die Polizei ist mit zahlreichen Ermittlern im Einsatz.
Die Polizei ist mit zahlreichen Ermittlern im Einsatz.
Patrick Pleul

Die Polizei jagt die Verdächtigen mit Spürhund und Polizeihubschrauber. Bisher wurden die Anstrengungen der Ermittler aber noch nicht belohnt.

Nach dem brutalen Überfall auf eine Bank in Dahme/Mark (Teltow-Fläming) fehlt vorerst jede Spur von den beiden Tätern. Am Dienstagabend waren zwei bewaffnete Maskierte in das Geldinstitut eingedrungen. Sie hätten ein Fenster der geschlossen Bank aufgehebelt und seien mit Maschinenpistole und Revolver im Anschlag in den Schalterraum gestürmt, teilte eine Polizeisprecherin am Mittwoch mit. Sie bedrohten die drei Angestellten und eine Reinigungskraft mit ihren Waffen.

Nachdem sie an Bargeld herangekommen waren, fesselten sie ihre vier Geiseln und flüchteten. Eine Kundin, die gerade an einem Automaten Bargeld abheben wollte, alarmierte die Polizei. Trotz sofortiger Fahndung mit Spürhund und Polizeihubschrauber konnten die Räuber spurlos verschwinden. Die gefesselten Opfer befreiten sich selbst. Eine Angestellte und die Bankkundin mussten wegen ihres Schockzustandes medizinisch versorgt werden.

Zeugenaussagen zufolge sprachen beide Täter gebrochen, mit osteuropäischen Akzent. Sie sollen 30 bis 40 Jahre alt sein. Kriminaltechniker sicherten Spuren. Außerdem wurden die Videoaufnahmen gesichtet. Die Kripo ermittelt wegen schweren Raubs.