VOR BANKFILIALE

Räuber überfallen Geldtransporter und erbeuten halbe Million Euro

In Berlin haben Räuber einen Geldtransporter überfallen und rund 500.000 Euro erbeutet. Laut Polizei konnten sie flüchten.
dpa
Laut einem Bericht der „Bild” handelt es sich um einen Transporter der Firma „Prosegur”. (Symbolbild)
Laut einem Bericht der „Bild” handelt es sich um einen Transporter der Firma „Prosegur”. (Symbolbild) Carsten Rehder
Berlin.

Bei einem Überfall auf einen Geldtransporter in Berlin-Wilmersdorf haben unbekannte Täter laut einem Bericht der Zeitungen „B.Z.“ und „Bild“ am Dienstag rund eine halbe Million Euro erbeutet. Vier Vermummte hätten sich am Morgen gegen 9.35 Uhr hinter einem Wagen vor einer Bankfiliale versteckt und dann den Geldboten angegriffen, als dieser die Bank verließ. Anschließend seien sie in zwei bereitstehenden Autos geflüchtet.

Die Leiterin der Polizeipressestelle, Anja Dierschke, bestätigte auf dpa-Anfrage am Abend nur einen Geldraub um die Uhrzeit und die Flucht der Täter in zwei Pkw, nannte aber keine weiteren Einzelheiten. Sie kündigte für Mittwoch eine ausführlichere Pressemitteilung zu dem Fall an.

Laut den Zeitungsberichten versuchten die Räuber zunächst, dem Geldboten – erfolglos – seinen Koffer zu entreißen. Dann hätten sie ihm Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und ihm seine Pistole aus der Hand geschlagen. Schließlich sei das Quartett in zwei Autos geflüchtet. Die Polizei hat zu dem Raub Ermittlungen aufgenommen und Zeugen vernommen.

Im Oktober 2018 wurde der Geldtransporter einer Neubrandenburger Firma in der Nähe des Berliner Alexanderplatz überfallen. Die Täter wurden Ende des vergangenen Jahres verurteilt.

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